Fürst Friedrich III. von Salm-Kyrburg (Regentschaft 1778-94) beauftrage 1780 den Pariser Architekten Jacques Denis Antoine mit dem Bau einer barocken Sommerresidenz in Kirn, die jedoch nie ganz fertig gestellt wurde. Die Schlossanlage Amalienlust, benannt nach seiner Schwester Amalie Zephyrine von Hohenzollern- Sigmaringen, umfasste zwei Pavillons (Teichweg 7/11) und ein Theater (Teichweg 12) an einem ovalen Platz, der von Westen nach Osten vom Mühlenteich geteilt wurde. Lediglich der Wasserpavillon am Naheufer wurde beim Bau der Rhein-Nahe-Bahn abgerissen. Zurückgebaut wurden ferner die Säulenumgänge und eine Arkadenreihe, welche beide Pavillons miteinander verband.