Kreis: Neuwied Verbandsgemeinde: Dierdorf
Fragt man die heutigen Großmaischeider, aus welcher Gegend sie kommen, antworten sie: "aus dem Westerwald". Der Name "Westerwald" bezeichnete ursprünglich den im Westen (althochdeutsch "westar" bzw. mittelhochdeutsch "wester" = westlich) des Herborner Königshofes gelegenen und dazugehörigen Wald. Seit dem vorigen Jahrhundert wird er im heutigen Sinne gebraucht für das Land zwischen Rhein, Lahn, Dill und Sieg. Spätgotischer Halbrundschild von Silber vor Blau gespalten; vorn zwei rote balken, hinten ein durchgehendes Hochkreuz. Der vordere Teil bezieht sich auf das Wappen der Herrschaft Niederisenburg, zu der die Ortschaften Großmaischeid und Kausen bis zum Jahre 1664 gehörten und zeigt somit die tatsächlichen Isenburgischen Grundfarben des Remboldstammes. Die horizontalen Querbinden oder balken finden sich außerdem im alten Gerichtssiegel der gemeinde Großmaischeid. Der hintere Teil zeigt ein Kreuz als Symbol eines alten christlichen Kirchspiels mit früherer eigener Gerichtsbarkeit in Anlehnung an eine Darstellung im linken gotischen Fenster der Apsis in der Pfarrkirche zu Großmaischeid.
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Westerwald
Objekt-Nr.: 12120
Vom 25. April 2004 bis zum 31. Oktober 2004 ist das Heimatmuseum jeden letzten Sonntag im Monat von 15 bis 18 Uhr geöffnet.
Über die lange Winterpause wurden wieder zahlreiche Neuheiten ergänzt. Sie können hier an detailgetreuen und funktionsfähigen Nachbildungen sowie an originalen Gerätschaften die Tätigkeiten der alten Bauersleute und der Handwerker des abgelaufenen Jahrhunderts mit erleben
Über die lange Winterpause wurden wieder zahlreiche Neuheiten ergänzt. Sie können hier an detailgetreuen und funktionsfähigen Nachbildungen sowie an originalen Gerätschaften die Tätigkeiten der alten Bauersleute und der Handwerker des abgelaufenen Jahrhunderts mit erleben
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