Kreis: Trier-Saarburg Verbandsgemeinde: Trier Land
Igel ist bekannt durch seine Igeler Säule, ein gut erhaltenes römisches, Mitte des 3. Jh. n. Chr. errichtetes Grabdenkmal, das nach der teilweise zerstörten Inschrift Luc. Secundinius Aventinus und S. Securus ihren Eltern als Ehrenmal errichten ließen. Es ist ein 22 m hoher Bau aus rotem Sandstein mit zahlreichen Skulpturen und Medaillonbildnissen. Noch älter sind die Überreste einer römischen Urnengrabkammer aus dem 1.–3. Jh. – Sehenswert sind auch weitere, sehr alte Bauten, wie die Pfarrkirche, die erstmals 1265 erwähnt wurde, das über 400 Jahre alte Bürgerhaus (heute Gaststätte), und das Grutenhäuschen aus dem 1.–3. Jh, eine kleines zweigeschossiges römische Urnengrabkammer.
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Objekt-Nr.: 11337
Grabmonument der Tuchhändlerfamilie der Secundiner um 250 n. Chr. Größtes römisches Pfeilergrab nördlich der Alpen, etwa 23m hoch. Kopie im Originalmaßstab im Rheinischen Landesmuseum Trier. Ganzjährige Besichtigung möglich, frei zugänglich. Dieses wertvolle Kulturgut wurde 1986 auf die Unesc-Liste der Erben der Welt gesetzt.
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