Kreis: Kusel Verbandsgemeinde: Lauterecken
Odenbach liegt im Glantal nordöstlich von Lauterecken an der B 420.
Der Ort wurde erstmals 841 erwähnt.
Überreste einer ehemaligen Wasserburg und andere alte Bauten geben dem Dorf ein malerisches Gepräge. Über den Höhen links und rechts des Glans zog einst die Römerstraße zum Roßberg und zur Ebernburg. An die Römerzeit erinnern zahlreiche Funde innerhalb des Ortsbereiches. Im Mittelalter war Odenbach von einer starken Ringmauer umgeben und gehörte um Allodgut des Eifelklosters Prüm. Später kam es zur Grafschaft Veldenz und 1444 zu Pfalz-Zweibrücken. Schon vor 1387 war Odenbach Sitz eines Schultheißenamtes. Die aus dieser Zeit stammende Burg zählte zum Hof St. Medard, der dem Bischof von Verdun gehörte, später wurde sie Sitz der Freiherren von Fürstenwächter. In der Revolutionszeit wurde die Burg zerstört. In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden 3 Kohlengruben angelegt und fast 500 Bergleute beschäftigt. Neben der Burgruine stehen noch das Rathaus und die erhöht liegende schöne Barockkirche.
Der Ort wurde erstmals 841 erwähnt.
Überreste einer ehemaligen Wasserburg und andere alte Bauten geben dem Dorf ein malerisches Gepräge. Über den Höhen links und rechts des Glans zog einst die Römerstraße zum Roßberg und zur Ebernburg. An die Römerzeit erinnern zahlreiche Funde innerhalb des Ortsbereiches. Im Mittelalter war Odenbach von einer starken Ringmauer umgeben und gehörte um Allodgut des Eifelklosters Prüm. Später kam es zur Grafschaft Veldenz und 1444 zu Pfalz-Zweibrücken. Schon vor 1387 war Odenbach Sitz eines Schultheißenamtes. Die aus dieser Zeit stammende Burg zählte zum Hof St. Medard, der dem Bischof von Verdun gehörte, später wurde sie Sitz der Freiherren von Fürstenwächter. In der Revolutionszeit wurde die Burg zerstört. In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurden 3 Kohlengruben angelegt und fast 500 Bergleute beschäftigt. Neben der Burgruine stehen noch das Rathaus und die erhöht liegende schöne Barockkirche.
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Pfalz
Objekt-Nr.: 13862
Eingebettet in den alten Dorfkern, ist in Odenbach eine sehr alte und kulturhistorisch wertvolle Synagoge erhalten geblieben. Sie stammt aus dem Jahr 1752.
Ab 1989 erfolgten Renovierungsarbeiten, die noch bis 1995 andauerten. In ihrem Innern befinden sich kostbare wertvolle spätbarocke Wandmalereien aus der Schule von Eliezer Sussmann, die interessanterweise auf polnische Vorbilder zurückgehen.
Ab 1989 erfolgten Renovierungsarbeiten, die noch bis 1995 andauerten. In ihrem Innern befinden sich kostbare wertvolle spätbarocke Wandmalereien aus der Schule von Eliezer Sussmann, die interessanterweise auf polnische Vorbilder zurückgehen.


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