Kreis: Birkenfeld Verbandsgemeinde: Rhaunen
Bedeutende Relikte, die in unmittelbarer Nähe der heutigen Ortslage geborgen wurden, weisen in älteste Zeiten zurück. Die in Bruchstücken aufgefundene Skulptur eines römischen Jupiter-Gigantenreiters überragte einst auf hoher Säule eine Kultstätte der "heidnischen" Antike. Mangels archäologischer Beweise blieb es bis heute ungeklärt, ob vielleicht auch die Mauertrümmer in einem nahegelegenen Walddistrikt mit dem vielsagenden Namen "Heiliggeist" demselben sakralen Ort zugehörten. Weit weniger rätselhaft wirkt der viel jüngere "Kultplatz" des "Kaisergartens" am westlichen Dorfende: Dort umflort das tief herabhängende Geäst von neun stämmigen Linden einen vor rund hundert Jahren aus Gründen der damals vaterländisch-monarchistischen Gesinnung mit sinnbildhaftem Grün bepflanzten Erdenfleck.
Der Einfluß des nahen Schmuck- und Edelsteinzentrums Idar-Oberstein ist in Stipshausen noch deutlich spürbar: drei Betriebe der Schmuck- und Edelsteingestaltung sind hier ansässig. Zwei bedeutende Sehenswürdigkeiten sind die aus dem 16. Jh. stammende Gerwertsmühle und die in den Jahren 1772-79 im ländlichen Barockstil erbaute evangelische Kirche. Mit ihrer Ausmalung sowie den farbenfrohen Gemälden an der Emporenbrüstung und im Chorraum zählt sie zu den kunstreichsten Gotteshäusern der gesamten Hunsrückregion. Zur kostbaren Ausstattung gehört außerdem auch eine Stumm-Orgel von 1861. Die benachbarte
katholische Kirche wurde 1781 geweiht. Schöne Wanderwege umrunden den Ort und führen hinauf in die riesigen Waldgebiete auf den Hängen des Idarkopfes. Ein weitläufiger und ungemein quellenreicher Naturraum, der nicht nur den umliegenden Ortschaften als stets verläßlicher "Wasserspeicher" dient, sondern vor allem auch die Heimat einer enormen Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten ist. Auch vom Ortsteil Hottenbacher Mühlen lohnt sich manche Wanderung durch das vom Wald umschlossene Wiesental, dessen Gebäudegruppen der Stipshausener Mühle, Lerchenmühle und Gerwertsmühle geradezu wie ideale Illustrationen eines Bilderbuchs der Romantik wirken. Zur touristischen Beliebtheit Stipshausens trägt nicht zuletzt auch das direkt unter dem Idarkopf gelegene Wintersportzentrum bei.
Der Einfluß des nahen Schmuck- und Edelsteinzentrums Idar-Oberstein ist in Stipshausen noch deutlich spürbar: drei Betriebe der Schmuck- und Edelsteingestaltung sind hier ansässig. Zwei bedeutende Sehenswürdigkeiten sind die aus dem 16. Jh. stammende Gerwertsmühle und die in den Jahren 1772-79 im ländlichen Barockstil erbaute evangelische Kirche. Mit ihrer Ausmalung sowie den farbenfrohen Gemälden an der Emporenbrüstung und im Chorraum zählt sie zu den kunstreichsten Gotteshäusern der gesamten Hunsrückregion. Zur kostbaren Ausstattung gehört außerdem auch eine Stumm-Orgel von 1861. Die benachbarte
katholische Kirche wurde 1781 geweiht. Schöne Wanderwege umrunden den Ort und führen hinauf in die riesigen Waldgebiete auf den Hängen des Idarkopfes. Ein weitläufiger und ungemein quellenreicher Naturraum, der nicht nur den umliegenden Ortschaften als stets verläßlicher "Wasserspeicher" dient, sondern vor allem auch die Heimat einer enormen Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten ist. Auch vom Ortsteil Hottenbacher Mühlen lohnt sich manche Wanderung durch das vom Wald umschlossene Wiesental, dessen Gebäudegruppen der Stipshausener Mühle, Lerchenmühle und Gerwertsmühle geradezu wie ideale Illustrationen eines Bilderbuchs der Romantik wirken. Zur touristischen Beliebtheit Stipshausens trägt nicht zuletzt auch das direkt unter dem Idarkopf gelegene Wintersportzentrum bei.
Urlaub in der Ferienregion Hunsrück
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Eingebettet zwischen Nahe, Saar, Rhein und Mosel liegt die herb-schöne Naturlandschaft des Hunsrücks. Dort wo einst der Schinderhannes und der schwarze Peter Ihr Unwesen trieben, erinnern noch heute zahlreiche Burgen, Kirchen und bauliche Denkmäler an die raue Zeit des Mittelalters. Besonders erwähnenswert sind hierbei die Stromburg in Stromberg, ehemals Heimat des legendären Deutschen Michel, der Hunsrück-Dom in Ravengiersburg, die Wildenburg in Kempfeld mit dem in der Nähe liegenden Wildfreigehege und natürlich der Schinderhannesturm in Simmern. Auch dem Wanderfreund wird in der bisher nur wenig touristisch erschlossenen Region ein kleines Paradies vorfinden. Erwandern Sie das Hahnenbachtal in fast unberührter Naturlandschaft - vorbei an den sympathischen kleinen Ortschaften, in denen Gastfreundschaft noch groß geschrieben wird. Für den Kletter- und Adventurefreund sei die Ehrbachklamm ans Herz gelegt, bei der man durch ein schmales Felsmassiv vorbei an einigen der schönsten Sehenswürdigkeiten des Hunsrücks kommt. Im Naturpark Saar-Hunsrück können noch alle in der Region beheimateten Tierarten in freier Wildbahn beobachtet werden. Snowboarden, Rodeln und Skifahren im Hunsrück? Wer schon im Winter auf dem Erbeskopf war, wird bestätigen können, dass es dem Wintersportfreund hier an nichts mangeln wird. Eine Abfahrtspiste, eine Rodelpiste und zwei Langlaufpisten stehen für den Wintersportler in der kalten Jahreszeit bereit. |
Unterregionen
Hunsrück
Wahlenau
Wahlenau | 38 km | ca. 4 Stunden
Wahlenau | 38 km | ca. 4 Stunden
zur Schiefergrube, Schmidtburg und Keltensiedlung in Bundenbach
Länge: 38 km
höchster Punkt: 475 m
tiefster Punkt: 300 m
Höhenmeter: 500
Überwiegend Straßen, kürzere Strecken auf Feldwegen.
Wir fahren auf der Hauptstraße in Wahlenau in östlicher Richtung nach Niederweiler.
Dort biegen wir in der Dorfmitte rechts ins Unterdorf und bei ...
Länge: 38 km
höchster Punkt: 475 m
tiefster Punkt: 300 m
Höhenmeter: 500
Überwiegend Straßen, kürzere Strecken auf Feldwegen.
Wir fahren auf der Hauptstraße in Wahlenau in östlicher Richtung nach Niederweiler.
Dort biegen wir in der Dorfmitte rechts ins Unterdorf und bei ...
Radtour • 26 km • auf den Idarkopf
(Hunsrück)
(Hunsrück)
Wahlenau
Wahlenau | 26 km | ca. 3 Stunden
Wahlenau | 26 km | ca. 3 Stunden
Auf den Idarkopf
Länge: 26 km
höchster Punkt 745 m
tiefster Punkt 400 m
450 Höhenmeter insgesamt.
Überwiegend Forstwege, asphaltiert oder geschottert, nur für geübte Radfahrer, da teilweise mit starkem Gefälle.
Wir fahren aus Wahlenau in westliche Richtung zunächst nach Hirschfeld (K 73) und dann weiter nach Horbruch. In Horbruch in de ...
Länge: 26 km
höchster Punkt 745 m
tiefster Punkt 400 m
450 Höhenmeter insgesamt.
Überwiegend Forstwege, asphaltiert oder geschottert, nur für geübte Radfahrer, da teilweise mit starkem Gefälle.
Wir fahren aus Wahlenau in westliche Richtung zunächst nach Hirschfeld (K 73) und dann weiter nach Horbruch. In Horbruch in de ...
Wahlenau
Wahlenau | 36 km | ca. 4 Stunden
Wahlenau | 36 km | ca. 4 Stunden
Über die Rückseite des Idar nach Belginum
Streckenlänge: 36 km
tiefster Punkt 390
höchster Punkt 718 m
Höhenmeter insgesamt: 590
Wenig befahrene Straßen und befestigte Waldwege.
In Wahlenau fahren wir die Hauptstraße in östlicher Richtung über eine Anhöhe nach Niederweiler (K 73).
Vor Niederweiler biegen wir rechts ab u ...
Streckenlänge: 36 km
tiefster Punkt 390
höchster Punkt 718 m
Höhenmeter insgesamt: 590
Wenig befahrene Straßen und befestigte Waldwege.
In Wahlenau fahren wir die Hauptstraße in östlicher Richtung über eine Anhöhe nach Niederweiler (K 73).
Vor Niederweiler biegen wir rechts ab u ...
Sirona-Weg
(Hunsrück, Nahe)
(Hunsrück, Nahe)
1:
Hoppstädten-Weiersbach | 107 km | ca. 5 Tage
Hoppstädten-Weiersbach | 107 km | ca. 5 Tage
Reich an Mythen und Legenden ist das Naheland. Hier blühte zwischen dem 6. vorchristlichen und dem 5. nachchristlichen Jahrhundert ein reiches keltisches und später römisches Leben.
Die gallo-römische Göttin Sirona, deren Statue in einem Quellheiligtum bei Hochscheid gefunden wurde, ist Patin des nach ihr benannten Weges. Sie ist eine Beschirmerin von Brunnen, Bäche ...
Die gallo-römische Göttin Sirona, deren Statue in einem Quellheiligtum bei Hochscheid gefunden wurde, ist Patin des nach ihr benannten Weges. Sie ist eine Beschirmerin von Brunnen, Bäche ...
Nahe-Hunsrück-Mosel
(Eifel, Hunsrück, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Rheinhessen)
(Eifel, Hunsrück, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Rheinhessen)
Bingen
Trier | 207 km | ca. 3 Tage
Trier | 207 km | ca. 3 Tage
Mit einigen hundert Kilometern überregionaler Radwanderwege ist der Hunsrück unter Radlern trotz allem noch ein Geheimtipp.
Wer beim Radfahren die Abwechslung liebt, Ruhe und Unberührtheit einer ursprünglichen Landschaft genießen möchte, der ist im Hunsrück richtig.
207 km lang und beschildert ist die Strecke der jüngste unter den überregionalen ...
Wer beim Radfahren die Abwechslung liebt, Ruhe und Unberührtheit einer ursprünglichen Landschaft genießen möchte, der ist im Hunsrück richtig.
207 km lang und beschildert ist die Strecke der jüngste unter den überregionalen ...
Hotels, Ferienwohnungen, ...
Ferienhof Faust Ferienwohnungen, Gästezimmer, Heuherberge, Kinderprogramm, Gruppenunterkünfte
Appartements, Ferienhäuser, Ferienwohnungen, Urlaub auf dem Bauernhof, Urlaub für Kinder und Familien, Gruppenunterkünfte,
in 55758 Weiden
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