Kreis: Bad Kreuznach Verbandsgemeinde: Kirn Land
Von ihrem Ortsteil Rudolfshaus am Hahnenbach und vom Kellenbachtal her ist die "Höhensiedlung" Bruschied über die Landesstraße L 184 zu erreichen. Die Gemarkung der etwa 340 Einwohner zählenden Hunsrückgemeinde ist ca. 2,7 qkm groß. Die Höhe der Ortslage beträgt 409 m über NN.
Bruschied war im Mittelalter Teil einer größeren Grundherrschaft der Reichsabtei St. Maximin vor Trier, die - neben Bruschied - die Siedlungen Hausen bei Rhaunen, Woppenroth, Blickersau (Wüstung), Kaffeld (Wüstung), Bundenbach und Schneppenbach umfaßte und vermutlich dem "Hof Hausen" unterstellt war.
Bruschied wird urkundlich bereits im 11. Jahrhundert erwähnt. Der Ortsname wird von Namensforschern als "Rodung, die auf Propsteigut angelegt war," gedeutet. Zusammen mit dem Dorf Schneppenbach hatten die Bruschieder eine Gemarkung.
Beide Dörfer bildeten zugleich ein Ingericht und waren Teil des Hochgerichts Rhaunen, das ursprünglich im Besitz der Wildgrafen war. Kirchlich unterstanden beide Orte der Pfarrei Hausen.
Nach dem Übergang der Schmidtburg an den Erzbischof und Kurfürsten von Trier gehörte Bruschied von der Mitte des 14. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum kurtrierischen Amt Schmidtburg. Im Jahr 1563 wohnten in Bruschied zehn Familien, von denen sechs dem Kurfürsten, vier den Herren von Wiltberg abgaben- und dienstpflichtig waren.
Der Ort war von 1798-1814 Bestandteil der französischen Mairie Kirn. Während der nachfolgenden preußischen Zeit gehörte das Dorf zur Bürgermeisterei Gemünden im Kreis Simmern.
Die Mehrheit der Bevölkerung ist katholisch und bildet mit den Katholiken von Schneppenbach eine Pfarrei. Die evangelischen Einwohner werden von Gemünden aus betreut.
Ortsbildbestimmend ist in Bruschied die heutige katholische Kirche St. Franz Xaver, 1892/93 nach den Plänen des Freiburger Dombaumeisters Max Meckel errichtet. Gegenüber der Kirche hat die Ortsgemeinde 1988/89 einen kleinen Dorfplatz mit Brunnen angelegt.
Das Schieferhandwerk und die Landwirtschaft haben jahrhundertelang die Wohn- und Berufsstruktur der Ortsgemeinde geprägt. Mit seinen zahlreichen schieferbewehrten Bürgerhäusern macht Bruschied den Eindruck eines gepflegten, typischen Hunsrückdorfes.
Bruschied war im Mittelalter Teil einer größeren Grundherrschaft der Reichsabtei St. Maximin vor Trier, die - neben Bruschied - die Siedlungen Hausen bei Rhaunen, Woppenroth, Blickersau (Wüstung), Kaffeld (Wüstung), Bundenbach und Schneppenbach umfaßte und vermutlich dem "Hof Hausen" unterstellt war.
Bruschied wird urkundlich bereits im 11. Jahrhundert erwähnt. Der Ortsname wird von Namensforschern als "Rodung, die auf Propsteigut angelegt war," gedeutet. Zusammen mit dem Dorf Schneppenbach hatten die Bruschieder eine Gemarkung.
Beide Dörfer bildeten zugleich ein Ingericht und waren Teil des Hochgerichts Rhaunen, das ursprünglich im Besitz der Wildgrafen war. Kirchlich unterstanden beide Orte der Pfarrei Hausen.
Nach dem Übergang der Schmidtburg an den Erzbischof und Kurfürsten von Trier gehörte Bruschied von der Mitte des 14. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum kurtrierischen Amt Schmidtburg. Im Jahr 1563 wohnten in Bruschied zehn Familien, von denen sechs dem Kurfürsten, vier den Herren von Wiltberg abgaben- und dienstpflichtig waren.
Der Ort war von 1798-1814 Bestandteil der französischen Mairie Kirn. Während der nachfolgenden preußischen Zeit gehörte das Dorf zur Bürgermeisterei Gemünden im Kreis Simmern.
Die Mehrheit der Bevölkerung ist katholisch und bildet mit den Katholiken von Schneppenbach eine Pfarrei. Die evangelischen Einwohner werden von Gemünden aus betreut.
Ortsbildbestimmend ist in Bruschied die heutige katholische Kirche St. Franz Xaver, 1892/93 nach den Plänen des Freiburger Dombaumeisters Max Meckel errichtet. Gegenüber der Kirche hat die Ortsgemeinde 1988/89 einen kleinen Dorfplatz mit Brunnen angelegt.
Das Schieferhandwerk und die Landwirtschaft haben jahrhundertelang die Wohn- und Berufsstruktur der Ortsgemeinde geprägt. Mit seinen zahlreichen schieferbewehrten Bürgerhäusern macht Bruschied den Eindruck eines gepflegten, typischen Hunsrückdorfes.
Urlaub in der Ferienregion Hunsrück
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Eingebettet zwischen Nahe, Saar, Rhein und Mosel liegt die herb-schöne Naturlandschaft des Hunsrücks. Dort wo einst der Schinderhannes und der schwarze Peter Ihr Unwesen trieben, erinnern noch heute zahlreiche Burgen, Kirchen und bauliche Denkmäler an die raue Zeit des Mittelalters. Besonders erwähnenswert sind hierbei die Stromburg in Stromberg, ehemals Heimat des legendären Deutschen Michel, der Hunsrück-Dom in Ravengiersburg, die Wildenburg in Kempfeld mit dem in der Nähe liegenden Wildfreigehege und natürlich der Schinderhannesturm in Simmern. Auch dem Wanderfreund wird in der bisher nur wenig touristisch erschlossenen Region ein kleines Paradies vorfinden. Erwandern Sie das Hahnenbachtal in fast unberührter Naturlandschaft - vorbei an den sympathischen kleinen Ortschaften, in denen Gastfreundschaft noch groß geschrieben wird. Für den Kletter- und Adventurefreund sei die Ehrbachklamm ans Herz gelegt, bei der man durch ein schmales Felsmassiv vorbei an einigen der schönsten Sehenswürdigkeiten des Hunsrücks kommt. Im Naturpark Saar-Hunsrück können noch alle in der Region beheimateten Tierarten in freier Wildbahn beobachtet werden. Snowboarden, Rodeln und Skifahren im Hunsrück? Wer schon im Winter auf dem Erbeskopf war, wird bestätigen können, dass es dem Wintersportfreund hier an nichts mangeln wird. Eine Abfahrtspiste, eine Rodelpiste und zwei Langlaufpisten stehen für den Wintersportler in der kalten Jahreszeit bereit. |
Unterregionen
Hunsrück
Keltenweg von Kirn nach Treis-Karden
(Hunsrück, Mosel, Nahe)
(Hunsrück, Mosel, Nahe)
Kirn
Treis-Karden | 60 km | ca. 3 Tage
Treis-Karden | 60 km | ca. 3 Tage
Keltische Spuren erwandern kann man auf der jüngsten überregionalen Wanderstrecke des Hunsrücks. Von Kirn geht es an keltischen Relikten, wie Hügelgräbern, vorbei bis nach Karden an die Mosel. Höhepunkte der Wanderung stellen sowohl die älteste Stadt im Hunsrück, Kirchberg als auch der „Archäologische Wanderweg „Bruttig-Fankel“ mit vie ...
Wahlenau
Wahlenau | 38 km | ca. 4 Stunden
Wahlenau | 38 km | ca. 4 Stunden
zur Schiefergrube, Schmidtburg und Keltensiedlung in Bundenbach
Länge: 38 km
höchster Punkt: 475 m
tiefster Punkt: 300 m
Höhenmeter: 500
Überwiegend Straßen, kürzere Strecken auf Feldwegen.
Wir fahren auf der Hauptstraße in Wahlenau in östlicher Richtung nach Niederweiler.
Dort biegen wir in der Dorfmitte rechts ins Unterdorf und bei ...
Länge: 38 km
höchster Punkt: 475 m
tiefster Punkt: 300 m
Höhenmeter: 500
Überwiegend Straßen, kürzere Strecken auf Feldwegen.
Wir fahren auf der Hauptstraße in Wahlenau in östlicher Richtung nach Niederweiler.
Dort biegen wir in der Dorfmitte rechts ins Unterdorf und bei ...
Sirona-Weg
(Hunsrück, Nahe)
(Hunsrück, Nahe)
1:
Hoppstädten-Weiersbach | 107 km | ca. 5 Tage
Hoppstädten-Weiersbach | 107 km | ca. 5 Tage
Reich an Mythen und Legenden ist das Naheland. Hier blühte zwischen dem 6. vorchristlichen und dem 5. nachchristlichen Jahrhundert ein reiches keltisches und später römisches Leben.
Die gallo-römische Göttin Sirona, deren Statue in einem Quellheiligtum bei Hochscheid gefunden wurde, ist Patin des nach ihr benannten Weges. Sie ist eine Beschirmerin von Brunnen, Bäche ...
Die gallo-römische Göttin Sirona, deren Statue in einem Quellheiligtum bei Hochscheid gefunden wurde, ist Patin des nach ihr benannten Weges. Sie ist eine Beschirmerin von Brunnen, Bäche ...
Wassererlebnispfad Hahnenbachtal
(Hunsrück)
(Hunsrück)
Bundenbach
| 1 km | ca. 2 Stunden
| 1 km | ca. 2 Stunden
Ausgangspunkt zum Wassererlebnispfad ist gleich unterhalb der Ruine Schmidtburg. Von dort führt der Weg auf einer Strecke von 1,5 km durch eine naturbelassene Bach- und Tallandschaft. Insgesamt 13 Informationstafeln geben Auskunft zu verschiedenen Themenbereichen im und am Wasser. Hier werden Themen wie Quellen, Bergbau, Wasserkreislauf, Geologie, Hochwasser, Ufergehölze, Tiere und Pflan ...
Nahe-Hunsrück-Mosel
(Eifel, Hunsrück, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Rheinhessen)
(Eifel, Hunsrück, Mittelrhein, Mosel, Nahe, Rheinhessen)
Bingen
Trier | 207 km | ca. 3 Tage
Trier | 207 km | ca. 3 Tage
Mit einigen hundert Kilometern überregionaler Radwanderwege ist der Hunsrück unter Radlern trotz allem noch ein Geheimtipp.
Wer beim Radfahren die Abwechslung liebt, Ruhe und Unberührtheit einer ursprünglichen Landschaft genießen möchte, der ist im Hunsrück richtig.
207 km lang und beschildert ist die Strecke der jüngste unter den überregionalen ...
Wer beim Radfahren die Abwechslung liebt, Ruhe und Unberührtheit einer ursprünglichen Landschaft genießen möchte, der ist im Hunsrück richtig.
207 km lang und beschildert ist die Strecke der jüngste unter den überregionalen ...
Hotels, Ferienwohnungen, ...


Ferienwohnung Jörg Kleid & Restaurant Zum Soonwald
Ferienwohnungen, Gaststätten und Restaurants, Pensionen,
in 55619 Hennweiler
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Ferienwohnung und Gästezimmer an der Hunsrück Schieferstraße
Ferienwohnungen, Pensionen,
in 55626 Bundenbach
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Landhaus Wartenstein Soonwaldsteig und Naheradweg unweit der Unterkunft Wandern und Radfahren an der Nahe
Wohnmobilstellplätze, Ferienwohnungen, Biergarten, Hotels, Landgasthof, Gaststätten und Restaurants,
in 55606 Oberhausen
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Restaurants, Cafés, ...
Ferienwohnung Jörg Kleid & Restaurant Zum Soonwald
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