Abseits, an der Kapuzinerstraße mit ihren niedrigen Altstadthäusern, liegt St. Ignaz. Ein Bau mit beeindruckender roter Sandsteinfassade (ähnlich der von St. Gervais in Paris), mit großem Skulpturenschmuck, einem Pfarrgarten, aber ohne Turm. Die Kirche geht zurück auf das Jahr 1297 und wurde von Johann Peter Jäger zwischen 1763 und 1774 gebaut; sie gibt bis heute dem Ignaz-Viertel den Namen. Moderner als die später begonnene Augustinerkirche, gilt St. Ignaz als klassizistischer Kirchenbau. Die Übergänge vom späten Rokoko zum Klassizismus lassen sich im restaurierten Innenraum mit den immer noch üppigen Stuckarbeiten und Putten, aber den schon schlichteren Altären nachvollziehen.
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