Die Phantasien des 20. Jahrhunderts werden in Metall oder Kunststoff gepresst. Alles ist cool glitzernd und ganz funktionell. Die verwirklichten Phantasien des 18. Jahrhunderts bekamen ein Kleid aus Seide oder Taft, zumindest die der Brüder Montgolfier. Sie erfüllten einen Menschheitstraum: Sich von der Erde erheben und die Schwerkraft überwinden können.
Die Brüder Montgolfier erfanden vor über 200 Jahren den Heißluftballon, ein prächtig verziertes Gebilde, bei dessen Anblick die Menschen erfürchtig staunten.
Und noch heute zaubern Ballons, wenn sie am Himmel schweben, ein gleichzeitig staunendes und lächelndes Bild auf die Gesichter der Menschen.
Die unvergleichliche Lust am Ballonfahren. Vor dem ersten Mal hat man Bauchkribbeln und vielleicht etwas zittrige Hände. Die Vorstellung von dem, was ihn oder sie erwartet, zaubert einen eigenartigen Glanz in die Augen. Ballonfahren ist eben etwas ganz Besonderes.
Und wer einmal der Erde mit einem Ballon entschwebte, schwärmt wohl sein ganzes Leben lang davon. Oder will diese Faszination immer wieder erleben.
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