Sie war der Mittelpunkt einer mittelalterlichen Großpfarrei. Zum jetzigen Bau, der dreischiffigen, spätgotischen Hallenkirche, legte Herzog Johann I. 1486 den Grundstein. An den langgestreckten Chor an der Nordseite Turm und Sakristei, an der Südseite die Grabkapelle der Fürsten von Simmern angebaut. Die Grabdenkmäler in der Kirche gehören zu den bedeutendsten Werken der Bildhauerkunst am Mittelrhein. Sie stammen aus den Werkstätten des Jakob Kerre, des Johann von Trarbach und des Hans Ruprecht Hoffmann. Zu nennen sind das Grabmal des Herzog Johann I., das der Johanna von Nassau-Saarbrücken, das der Emilia von Württemberg und die Doppelgrabmäler des Herzog Johann II. und des Herzog Reichard.
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