Das in der Zehntenscheune in Landstuhl eingerichtete "Sickingen-Museum" der Stadt stützt sich auf die "Sickingenausstellung", die nach einem Exposè von Karlheinz Schauder zusammen mit Theo Schohl gestaltet wurde. Darin geht es darum, die Person Franz von Sickingens, seine politische und geistige Entwicklung, seinen geschichtlichen Hintergrund und seine Wirkung auf die Nachwelt darzustellen. Da Requisiten und Relikte aus jener Zeit nur beschränkt zur Verfügung stehen, stützt sich die Ausstellung vor allem auf schriftliche Zeugnisse, auf die Sickingenbibliothek der Heimatfreunde Landstuhl, auf Leihgaben der Familie Fallot-Burghardt und des Stadtarchivs. Die Schriftstücke werden durch Bilder und Gegenstände ergänzt und illustriert. Angestrebt wurde ein vielfältiges und buntes Panorama, das dem Besucher die Gelegenheit geben soll, Geschichte unmittelbar, gleichsam Geschichte zum Anfassen und Begreifen, zu erleben.
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