Blickt man von Ferne auf das malerische Weindörfchen Wachenheim an der Pfrimm (am besten von einem der Nordhänge), findet das Auge sofort Halt an einem siebenstöckigen Wohnturm. Dies ist die Oberburg der Druschel von Wachenheim.
Schon den Franken war die strategisch günstige Lage von Wachenheim entlang der Pfrimm am Ausgang des Zellertales bewußt. Wahrscheinlich gab ein Franke namens Wacko, der sich in dieser frühen Zeit hier niederließ, der Ansiedlung seinen Namen. Urkundlich belegt sind später die Grafen von Leiningen als die Herren von Wachenheim.
Aufgrund der geographischen Lage gab es schon früh mehrere Befestigungen. Eine zu Kurtrier gehörende Burg im Westen des Ortes ist heute verschwunden. Auch die Unterburg, das Pendant zur Oberburg, hat die Zeiten nicht überdauert.