Einen festen Platz im kulturellen Leben der Verbandsgemeinde hat das Museum im Westrich in Ramsteins ältestem Haus. Einige Dutzend Sonderausstellungen zur Orts- und Regionalgeschichte, aber auch Kunstausstellungen oder Ausstellungen in Zusammenarbeit mit Schulen und Vereinen waren seit der Eröffnung 1987 zu sehen. Vorträge, Konzerte und Diskussionsabende im historischen Ratskeller des Gebäudes runden unter dem Motto "Auf in den Keller" das Veranstaltungsangebot ab. Das Haus selbst ist ein Barockbau aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, in dem früher unter anderem eine Brauerei und ein Wirtshaus untergebracht waren. Seit Anfang der 50er Jahre bis 1983 wurde das Haus für die Verwaltung genutzt. Für rund 450.000 Mark wurde das Gebäude schließlich umgebaut und renoviert. Seit 1991 leitet Michael Geib die Einrichtung hauptamtlich. Insgesamt stehen rund 310 Quadratmeter Ausstellungsfläche zur Verfügung. Das Erdgeschoß ist den Wechselausstellungen vorbehalten, im Obergeschoß befindet sich die ständige Sammlung, die von Zeit zu Zeit umgebaut und ergänzt wird. "Sammeln und Forschen" sind ebenfalls wichtige, zeit- und arbeitsintensive Aufgaben der Museumsarbeit, die sich meist im Verborgenen abspielen. Neue Objekte müssen gesichtet und der ständig wachsende Bestand genauestens inventarisiert werden. Darüberhinaus bietet das Museum Heimatforschern die Möglichkeit zur Recherche. Hier ist es von Vorteil, daß der Museumsleiter auch für das Archiv der Verbandsgemeinde zuständig ist. Zudem besitzt das Museum eine Sammlung regionalgeschichtlicher Literatur.
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