Eine aufsehenerregende Entdeckung versetzte im Jahr 1874 das Dorf Rodenbach in Aufregung. Am „Fuchshübel“ war ein keltisches Hügelgrab gefunden worden, das nun in aller Eile ausgegraben wurde. Wegen der wertvollen Grabbeigaben ist anzunehmen, dass es sich bei dem Bestatteten um einen bedeutenden Mann gehandelt haben muß. Das Keltengrab, das auf die Zeit um 400 v. Chr. datiert wurde, ist seitdem als „Fürstengrab von Rodenbach“ bekannt und gilt als bedeutendster Fund aus der La-Tène-Zeit nördlich der Alpen.