Herausragender Zeuge des Mittelalters ist der ,,Weiße Thurm". Dieser sollte als Wach- und Zollturm der trierischen Erzbischöfe, die wie alle Bischöfe zu jener Zeit auch weltliche Landesfürsten waren, die Grenze zwischen den Kurfürstentümern Trier und Köln sichern. Gebaut wurde er; wie neue Erkenntnisse bei der Renovierung des Turmes 1977/78 ergaben, vermutlich nicht durch Erzbischof Kuno IL von Falkenstein (Reg. -Zeit 1362 - 1388), sondern in den letzten Regierungsjahren seines Nachfolgers Werner von Falkenstein (1388 - 1418> als damals sehr moderne Verteidigungsanlage, die sogar dem Einsatz von Feuerwaffen trotzen sollte. Ein Zollturm an der vielbefahrenen Straße war mit Sicherheit eine hervorragende Einnahmequelle für die Bischöfe von Trier.
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