Die Gedenk- und Grabstätte des berühmten französischen Generals Lazare Hoche liegt beherrschend auf einer Anhöhe in der Mitte der Stadt. Schon 1797 wurde durch Spenden von französischen Truppen der Kauf des Grundstücks auf dem ,,Frauenberg ermöglicht, von dem aus der bei Freund und Feind geachtete General Hoche seine Soldaten zum Rheinübergang nach Neuwied und damit zu seinem letzten Sieg geführt hatte. Die Herstellung der aufwendigen Grabanlage mit Gruft, Obelisk und Parkgelände zog sich lange hin. Erst 1919, nach dem ersten Weltkrieg, wurden die sterblichen Überreste von Lazare Hoche in einem feierlichen Festakt in der Grabkammer des Hoche-Denkmals beigesetzt. Eine Sandsteinplatte, die sein erstes Grab bei der Grabanlage des Generals Marceau in Koblenz bedeckte, wurde ebenfalls nach Weißenthurm gebracht und ist links vom Denkmal im gärtnerisch gestalteten Teil der Anlage erhalten. Seit 1978, nach Abschluss eines Vertrages zwischen der Stadt Weißenthurm und dem französischen Staat, ist der Hoche-Park für die Bürgerschaft geöffnet. In einem weiteren Vertrag von 1995 übernimmt die Stadt Weißenthurm die Pflege des Denkmalbereichs.
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