Im 10 Jh. ließen sich auf dem Remigiusberg Benediktinermönche aus Reims nieder. Sie hatten es schwer sich gegen die Ritter auf den umliegenden Burgen durchzusetzen. Sie kauften den Raubrittern den Remigiusberg mit samt der Burganlage ab. Die Burg wurde abgerissen und eine Kirche errichtet. Im 12. Jh. entstand dadurch die Benediktinerpropstei St. Remigius. Die Grafen von Veldenz erbauten 1260 als Schutzbeauftragte der Probstei die Michelsburg, welche im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 leider zerstört wurde. Heute ist die Remigiuskirche im Besitz der Katholischen Kirche. In der Kirche erinnern Grabdenkmäler an die Geschichte auf dem Remigiusberg.