Im letzten Gerberhaus der Kirner Innenstadt aus dem 19. Jh. (Gerbergasse 4) wurden die gegerbten Häute, sobald sie gereinigt waren, auf die Trockenböden gebracht und dort aufgehängt. Die Läden wurden sodann heruntergelassen bzw. hochgestellt, damit der Wind hindurchwehen und das Leder trocknen konnte. Die vorherige Reinigung des Leders erfolgte im direkt am Haus vorbei fließenden Mühlenteich.