Am 15. Juli 1949 explodierte am Kalvarienberg ein unterirdisches Sprengstofflager mit etwa 500 t Sprengstoff: 12 Tote, 60 Verletzte, 965 Obdachlose und 76 zerstörte Häuser waren die Folge. Der Sprengstofftrichter maß 190 x 90 m und war über 20 m tief. Die Detonation wurde von Erdbebenwarten registriert. An diese Explosionskatastrophe erinnert heute das Gedenkkreuz am Kalvarienberg, das sich am Explosionskrater befindet. Außerdem wurde hier die bei der Explosion zerstörte Kalvarienbergkapelle neu erbaut und ein Kreuzweg gestaltet.