Eine spätgotische Pfarrkirche aus dem 15./16. Jahrhundert mit modernem Erweiterungsbau. Zunächst springt dem Betrachter der bis zum Gesims des Glockengeschosses ungegliederte, verputzte Turm aus heimischer Grauwacke mit Eckbegrenzungen aus Trachyt ins Auge. Er ist der Westfront der Kirche in der Mitte vorgesetzt. Das Glockengeschoss unter dem spitzen Pyramidendach ist durch ein hervorkragendes Gesims abgesetzt und trägt nach allen Seiten große, spitzbogige Klangarkaden, die durch Maßwerk unterteilt sind. Das Eingangsportal in Trachytfassung hat einen geraden Sturz. Die darüber befindliche Nische, in der früher eine Holzfigur der Kirchenpatronin aus dem 18. Jahrhundert stand, ist heute leer. Die Ausstattung im Kircheninnern stammt im wesentlichen aus der Zeit des Barock. Die drei Altäre sind aus Holz. Der Hochaltar, der in einem Visitationsbericht von 1620 als "neu errichtet" bezeichnet wird, stammt in Teilen aus dem 18. Jahrhundert. Neben der Sakramentsnische stehen die aus gleicher Zeit stammenden, etwa 1 m großen Holzfiguren der Mutter Gottes und der Kirchenpatronin Maria Magdalena. Rechts und links vom Triumphbogen befinden sich die beiden Seitenaltäre. Der Gesamteindruck der Kirche zeigt die Bauentwicklung einer Landkirche von spätgotischen Formen im Chor des 15. und des Langhauses des 16. Jahrhunderts, gepaart mit einer modernen Erweiterung der Nachkriegszeit.
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