Bis 1655 Lehen des Stiftes Maria ad Gradus in Köln derer von Lewendal. 1907 erwarb der Dichter und Schriftsteller Rudolf Herzog das Gebäude, das bis in die nahe Gegenwart hinein als "Herzogburg" bezeichnet wurde. Nach dem Tode Rudolf Herzogs im Jahre 1943 wurde es still um die Burg. Am Ende des Krieges beschädigt, war sie lange dem Verfall ausgesetzt. Erst die Familie Bartel hat dann im Sinne des Denkmalschutzes umsichtig zu restaurieren begonnen. Mitte der achtziger Jahre stand die "Obere Burg" schließlich zum Verkauf. Auf Initiative des damaligen Ortsbürgermeisters Manfred Königstein wurde das Gebäude mit Unterstützung von Kreis und Land von der Ortsgemeinde Rheinbreitbach erworben und in mehreren Etappen saniert. Heute ist die "Obere Burg" ein kultureller Anziehungspunkt über die Grenzen Rheinbreitbachs hinaus geworden.