Die Burg der Herren von Breitbach, östlich der Kirche gelegen und einst die älteste Wasserburg des Rheinlandes. Sie diente bis etwa 1500 als ständiger Aufenthalt. Nach dem Erwerb des ersten Teils von Schloß Bürresheim im Jahre 1473 verlegten sie ihren Wohnsitz dorthin und später, gegen Ende des 17. Jh., nach Koblenz. In den darauffolgenden Jahrhunderten verpachteten die Herren von Breitbach ihr Haus mit den zugehörigen Gütern. Bewohnt war die Untere Burg bis kurz vor dem 2. Weltkrieg. Sie war im Nordosten und Osten durch einen Graben geschützt. Im Süden und Südwesten stieß sie mit ihren Nebengebäuden an die heutige Westerwaldstraße und schloß dort mit einer starken Mauer ab, die Anfang der 70er Jahre aus verkehrstechnischen Gründen abgerissen wurde. Von dieser Mauer ist heute nur der breite Eingangstorbogen der Burganlage erhalten. Auf dem Schlussstein des Torbogens ist das Wappen der Herren von Breitbach ausgehauen.