Die Mettlacher sind stolz auf ihren "Dom", der um die Jahrhundertwende im rheinisch-romanischen Stil nach einem Entwurf des Mainzer Architekten Ludwig Becker erbaut wurde. Die Lutwinuskirche überrascht mit vielfältigen Variationen neuromanischer Formen. Wenn der Besucher sich an das Dämmerlicht des Kircheninneren gewöhnt hat, nimmt ihn die Vielzahl der Mosaikbilder auf dem Boden, am Gewände und der Decke des Chorraumes gefangen. Darstellungen, die im Laufe von über fünfzig Jahren als Glas- und Tonstiftmosaiken angebracht wurden. So bietet die Lutwinuskirche eine reichhaltige Palette heimischer Mosaikkunst, die wohl nördlich der Alpen als einmalig bezeichnet werden kann. Neben diesen schönen und seltenen Mosaiken ist in der Kirche ein Kreuzreliquiar, um 1228 gefertigt, zu sehen.
Es hat die Form eines Triptychons, das mit geschlossenen Flügeln einer flachen Lade gleicht.
Eines der schönsten Bodenmosaiken ist das Einhorn.
Die Kirche ist tagsüber geöffnet.
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