Die Wildenburg, bekannt auch als bischöfliche Bildungsstätte, wird heute als Begegnungs-, Erholungs- und Bildungsstätte genutzt.
Sie liegt im nordrhein-westfälischen Teil der Eifel in der Nationalparkgemeinde Hellenthal (Kreis Euskirchen). Die Burg wurde zwischen 1202 und 1235 erbaut und ist eine der wenigen Eifeler Höhenburgen, die nicht durch Kriegseinwirkung oder Abriss zerstört worden sind. Sie war Mittelpunkt einer Herrschaft, die sich im Westen bis an die heutige belgische Grenze und im Osten bis vor die Tore der Abtei Steinfeld erstreckte. Wie schon im Mittelalter ist der Ort nur über eine einzige Straße zu erreichen, die heutige Landesstraße 22, welche vom Tal des Reifferscheider Baches über Steinfeld ins Tal der Urft führt.
Die Burg gehört zur Gruppe der Spornburgen und liegt in rund 526 m Höhe am Ende eines schmalen, weit ins Tal reichenden Bergvorspunges, der nach drei Seiten ziemlich stark abfällt. Ein schmälerer und niedrigerer Sattel stellt die Verbindung zu der höheren Flanke im Osten her. Auf dem Bergvorsprung liegen von Osten nach Westen Flecken, Vorburg und Hauptburg. Seine geografische Lage bot dem Flecken guten Schutz, verhinderte aber auch das Entstehen einer größeren Siedlung. Die einzige Zufahrt war durch eine Sperrvorrichtung (Grindel)geschützt. Das Dorfkreuz aus Sandstein am heutigen Parkplatz, dessen Chronogramm IesVs CrVCIfIXVs saLVator MVnDI (Jesus der Gekreuzigte Erlöser der Welt) die Jahreszahl 1789 ergibt, stand schon außerhalb. Die mit Ringmauer und Halsgraben geschützte Burganlage war nur von Osten her über eine Zugbrücke zugänglich. Im Zuge der Verfüllung des Halsgrabens verschwand auch die Zugbrücke. An sie erinnert noch heute ein Wegestück mit dem Namen Op dr Bröck (Auf der Brücke). Die ehemals vorhandenen beiden Toranlagen von Vorburg und Hauptburg sind heute auch verschwunden.
Quelle: http://www.wikipedia.de
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