Die Albinus-Kapelle
Zu Haus Bamenohl gehörte eine 1647 gebaute und in den frühen 1930er Jahren abgebrochene Kapelle, die Albinus-Kapelle. Dass diese nicht der erste zum Schloss gehörende Kirchenbau war, geht aus einer Urkunde vom 28. Mai 1379 hervor.
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Link zum AutorenverzeichnisPfarrkirche St. Joseph (Bild 1)
Die Pfarrkirche St. Joseph in Bamenohl.
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Link zum AutorenverzeichnisKirche St. Antonius (Bild 2)
In einem Ablassbrief von Papst Johannes XXII. aus dem Jahre 1329, wird die Kapelle in Heggen zu Ehren des heiligen Bekenners Antonius, erstmals genannt. Sie war vermutlich bei ihrer Gründung als eine Eigenkirche der Familie „Heygen“ anzusehen. Gebaut wurde sie als eine romanische, dreischiffige kleine Kirche mit zweijochigen Chor in Hufeisenform mit einem Westturm. Die Seitenschiffe waren flachbogig, das Mittelschiff nach Westen und Osten verbreitert im Anschluss an die Chormauern. Alle Fenster und Eingänge waren spitzbogig, die Kirche von außen verputzt.
Durch Ummantelung der alten kleinen Kirche und Aufstockung des alten Turmes auf 64m im Jahre 1900 wurde die heutige Kirche erweitert und umgebaut. Der Grundstein für die neue Kirche wird am 14.06.1900 durch den damaligen Pfarrer Schmalohr gelegt, ein Jahr später erfolgte die Konsekration durch Bischof Wilhelm Schneider. Nach langen Verhandlungen wird Heggen im Jahre 1893 zur selbständigen Pfarrei.
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Link zum AutorenverzeichnisDie katholische Kirche Mariä Himmelfahrt
In Schönholthausen steht die katholische Kirche Mariä Himmelfahrt. Diese Kirche wurde im 13. Jahrhundert Pfarrkirche eines eigenen Kirchspiels.
Die Kirche stellt in der heutigen Form den dritten Kirchenbau dar. Von der ersten Steinkirche, die bereits im 11. Jahrhundert hier gestanden haben muss, konnten 1978 bei Ausgrabungen nur Fundamentreste gefunden werden.
Vom zweiten Kirchenbau, einer dreischiffigen romanischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert steht heute noch der Kirchturm. Der noch heute erhaltene Holzglockenstuhl im Turm stammt allerdings aus dem 17. Jahrhundert. Spätestestens seit 1734, wo eine Reparatur verbürgt ist, verfügte der Kirchturm auch über eine Uhr. Die heutige Kirchturmuhr stammt von 1900. Drei der zwischen vier Glocken im Kirchturm wurden 1917 während des Ersten Weltkrieges beschlagnahmt und eingeschmolzen, die vierte und drei 1924 wieder zugefügte Glocken wurden dann 1942 im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen. Es verblieb lediglich eine
kleine 1716 gegossene Glocke, die noch heute im Betrieb befindliche sogenannte "Wandlungsglocke". 1949 wurden erneut vier Kirchenglocken für das Viererglockenspiel gegossen. Aus dem zweiten Kirchenbau wurden bei der Neuerrichtung im 18. Jahrhundert die Kanzel, zwei Seitenaltäre, zwei Beichtstühle, Chorbänke, eine Reihe von Figuren und Bilder übernommen.
Beim dritten Kirchenbau wurde von 1733 bis 1736 das heutige Kirchenschiff mit Chor errichtet. Es handelt sich um eine Halle im Stile des Barock, welche allerdings auch gotische Elemente aufweist. Zwischen 1791 und 1794 wurde die heutige Orgelbühne errichtet. Die heutige Orgel stammt von 1902 und wurde von der Firma Stockmann in Werl hergestellt. Von einer Ausmalung der Kirche von 1878 durch dem der Wiedenbrücker Schule zuzurechnenden Maler Anton Goldkuhle sind noch die vier Medaillons mit den Kirchenvätern Gregorius, Hieronymus, Augustinus und Ambrosius im Chor erhalten. Ebenfalls aus dieser Zeit stammen die heutigen Kirchenfenster.
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