Kreis: Kusel Verbandsgemeinde: Wolfstein
Erste urkundliche Erwähnung um 1200 (1184 – 1198).
Reipoltskirchen war früher der Hauptort und Amtssitz der unmittelbaren Reichsherrschaft Reipoltskirchen. Die dazu gehörigen Dörfer und Höfe dehnten sich bedeutend zwischen der Alzenz und Lauter aus, die Herrschaft selbst trug in der Reichs-Matrikel den Namen „Hohenfels-Reipoltskirchen“, und ihre ursprüngliche Geschichte kommt zu Imsbach im Kreis Winnweiler bei der Burg Hohenfels vor; denn das hiesige Schloß der Herren von Reipoltskirchen war 1181 erbaut worden und diente von dieser Epoche an als Apanagen-Sitz der Nachgeborenen von Hohenfels, welche sich daher den Namen „von Hohenfels, Herren zu Reipoltskirchen“, gewöhnlich beilegten, obgleich bisweilen ihr Name nur auf Reipoltskirchen lautete. Nachdem aber die Burg Hohenfels 1351 zerstört worden war und vertragsmäßig nicht wieder erbaut werden durfte, müssen die Hohenfelser ihren Stammsitz nach Reipoltskirchen selbst verlegt haben. Die Herrschaft bestand zuletzt aus folgenden 15 Ortschaften: Reipoltskirchen, Relsberg, Reichsthal, Rathskirchen, Hefersweiler, Morbach, Rudolphskirchen, Niederkirchen, Finkenbach, Gersweiler, Dörnbach, Schönborn, Nussbach Berzweiler und Seelen. Zur Gemeinde zählt der Hof Ingweiler der ehedem ein von der Grafschaft Veldenz lehnbares Haus gewesen und seine Ritter hatte, die bald dem Reipoltskircher Hause selbst, bald anderen Burgmanns-Familien vom niederen Adel angehörten. Die Gemeinde umschließt ferner den Hof Ausbach, desgleichen den Hof Galgenberg am Immersberg, und den Karlshof.
Reipoltskirchen war früher der Hauptort und Amtssitz der unmittelbaren Reichsherrschaft Reipoltskirchen. Die dazu gehörigen Dörfer und Höfe dehnten sich bedeutend zwischen der Alzenz und Lauter aus, die Herrschaft selbst trug in der Reichs-Matrikel den Namen „Hohenfels-Reipoltskirchen“, und ihre ursprüngliche Geschichte kommt zu Imsbach im Kreis Winnweiler bei der Burg Hohenfels vor; denn das hiesige Schloß der Herren von Reipoltskirchen war 1181 erbaut worden und diente von dieser Epoche an als Apanagen-Sitz der Nachgeborenen von Hohenfels, welche sich daher den Namen „von Hohenfels, Herren zu Reipoltskirchen“, gewöhnlich beilegten, obgleich bisweilen ihr Name nur auf Reipoltskirchen lautete. Nachdem aber die Burg Hohenfels 1351 zerstört worden war und vertragsmäßig nicht wieder erbaut werden durfte, müssen die Hohenfelser ihren Stammsitz nach Reipoltskirchen selbst verlegt haben. Die Herrschaft bestand zuletzt aus folgenden 15 Ortschaften: Reipoltskirchen, Relsberg, Reichsthal, Rathskirchen, Hefersweiler, Morbach, Rudolphskirchen, Niederkirchen, Finkenbach, Gersweiler, Dörnbach, Schönborn, Nussbach Berzweiler und Seelen. Zur Gemeinde zählt der Hof Ingweiler der ehedem ein von der Grafschaft Veldenz lehnbares Haus gewesen und seine Ritter hatte, die bald dem Reipoltskircher Hause selbst, bald anderen Burgmanns-Familien vom niederen Adel angehörten. Die Gemeinde umschließt ferner den Hof Ausbach, desgleichen den Hof Galgenberg am Immersberg, und den Karlshof.
Wein- und Wanderparadies für Urlauber und Ausflügler
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Von der Sonne verwöhnt... Durch Fußball berühmt... Mit charmanter Gastlichkeit gesegnet... So ist die Pfalz, für manch einen eine zweite Toskana, doch immer ganz eigen, so ist halt die Pfalz. Die Pfalz ist auch eine Region der Superlativen mit über 500 Burgen, dem größten Weinfass der Welt, dem größten Dorf Deutschlands Hassloch, der einzigen Fußballmannschaft, welche jemals direkt nach Ihrem Aufstieg Deutscher Meister geworden ist aber auch mit einem der größten Rosengärten Deutschlands in Zweibrücken. Eine Region in Deutschland, in der Feigen, Orangen und Zitronenbäumen wachsen, dies ist auch die Pfalz. Es muss nicht immer der ferne Süden sein - wer sich von der Sonne verwöhnen lassen möchte kann auch in die nahe Pfalz reisen. Geselligkeit, Freundlichkeit und Gastlichkeit sind den Pfälzern in die Wiege gelegt. So konnte man bei der Fußballweltmeisterschaft erleben, dass die Welt wahrlich zu Gast bei Freunden war. Auch der Weinbau wird in der Pfalz groß geschrieben. Nicht umsonst ist die Deutsche Weinstraße weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Nicht zuletzt Zeugen einer großartigen Geschichte sind die Vielzahl an Burgen und Schlösser der Pfalz. So gilt das Hambacher Schloss noch heute als Symbol für Freiheit und Demokratie. Die Burg Lichtenberg bei Thallichtenberg ist die größte Burgruine Deutschlands. Eine beeindruckende Häufung von Burgen befindet sich im Dahner Felsenland. Hier reihen sich insgesamt 23 Burgen und Burgruinen aneinander und bilden das größte Burgenmassiv in Rheinland-Pfalz. |
Urlaub in der Region
Pfalz
Objekt-Nr.: 11835
In der Gemeinde Reipoltskirchen ist heute noch der Wehrturm einer ehemaligen schutzbietenden Tiefburg (Wasserburg), die zur Reichsherrschaft „Hohenfels – Reipoltskirchen“ gehörte, zu sehen.
Erster Besitzer dieser Burg war Ritter Heinrich von Hohenfels (1297 -1329). Das aus Sandstein im Stil der damaligen Zeit angefertigtes Grabdenkmal der Reichsgräffin Amalie von Lein
Erster Besitzer dieser Burg war Ritter Heinrich von Hohenfels (1297 -1329). Das aus Sandstein im Stil der damaligen Zeit angefertigtes Grabdenkmal der Reichsgräffin Amalie von Lein
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