Die Alte Kohlstrasse
Westerwald
Strecke:
15 km
Dauer:
ca. 3,5 Stunden
Start:
Helmenzen
Ziel:
Helmenzen
Art der Route:
Mountainbike/Trekking
Beschreibung
Streckenlänge: 15 km
Vorwiegend Wald- und Wiesenwege, festes Schuhwerk erforderlich
Vom Transportweg zum Wanderpfad
Die Route beginnt am „Westerwälder Hof“ in Helmenzen. Ein schmaler asphaltierter Weg führt in Richtung Wölmersen. Schnell erreichen wir den Wald, folgen der Beschilderung bis wir wieder heraustreten, biegen nach rechts ab und gehen am Waldrand entlang bis wir einen herrlichen Blick auf Wölmersen, ja sogar bis zum Siebengebirge haben.Weiter geht es vorbei an Sportplatz, Grillhütte und Kirche - durch das Dorf bis zum „Neuen Leben Zentrum“. Hier stehen wir bald an der Stelle, wo die sogenannte „Alte Kohlstraße“ – von Birnbach kommend – auf unseren bisherigen Weg stößt. Ihrem Verlauf folgen wir ein gutes Stück weit.Wie mündliche und schriftliche Überlieferungen es beschreiben, wurde auf dieser Wegestrecke mittels Pferdefuhrwerke Holzkohle vom vorderen Westerwald zur Heinrichshütte nach Hamm transportiert – eventuell noch weiter nach Wissen und zum Siegerland. Bereits kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg um 1650 soll man damit begonnen haben!
Wir setzen unsere Wanderung fort und begeben uns oberhalb des Ortes Wölmersen erstmals auf die Kohlstraße die uns in die Waldungen des Staatsforstes führt. Die weiterführende Wanderung lässt uns nach einer längeren Geradeausstrecke in einem Rechtsbogen die „Alte Kohlstraße“ in ihrer ursprünglichsten Form betreten. Nach zwei weiteren Rechtsbiegungen führt uns der Weg durch einen gut ausgeschilderten Fichtenbestand, bis wir zu einer Stelle gelangen von wo aus wir in einem Stichweg den Aussichtspunkt auf dem „Böckemech“ erreichen. Die Strecke von ca. 800 m sollten sie unbedingt in ihre Wanderung einbeziehen, denn dort erwartet sie auf einer Anhöhe von 364 m eine herrliche Aussicht ins Irsetal bis hinüber ins Bergische Land.Weiter führt unser Schritt zurück durch den Wald bis zur anschließender Überquerung der Kreisstraße 54 Heupelzen – Friedental. Bald zieht sich links von uns eine bewaldete Mulde hinab, die an ihrem tiefsten Grund von einem aus mehreren Seitenarmen gespeisten Bach durchzogen wird.Wir stehen am sogenannten „Springer Loch“.
Im Anschluss erreichen wir nach kurzer Strecke eine Wegekreuzung; wir wenden uns nach rechts und verlassen damit den Verlauf der Kohlstraße, die geradeaus, gut sichtbar, über heutigen Privatgrund weiterführt, dann oberhalb von Birkenbeul aus unserem Blickfeld verschwindet.
Doch zurück zum Wanderweg, der uns am Birkenbeuler Sportplatz vorbeiführt, im Anschluss linksseitig den Wald verlassend ein herrliches Panorama bietet! Unser Blick geht weit über das Siegtal hinweg bis zu den bewaldeten Höhenrücken des Oberbergischen! Wir biegen rechts wieder in den Wald und gelangen auf einen schmalen Weg zum Beulskopf.Wer noch mehr an Rundumsicht genießen möchte, dem steht es frei, die Plattform des etwa 30 Meter hohen Raiffeisen- Aussichtsturms hier auf dem 388 Meter hohen Beulskopf zu betreten.
Geradeaus, die Hubertus Höhe (L 267) überquerend geht es ab in Richtung des kleinen Friedhofs von Beul, von dort weiter nach rechts am Waldrand entlang in gerader Linie bis zur K53. Vor uns liegt das prächtige Panorama des Südhangs des Beulskopfes.Wir folgen der Ausschilderung bis Busenhausen, vorbei an dem rechts der Straße gelegenen landwirtschaftlichen Betrieb und einer Hufbeschlagschmiede. Vorbei an der Teichanlage und dem ehemaligen Jagdhaus geht es durch die Rembergswiese in Richtung Kettenhausen.Wir lassen Kettenhausen rechts liegen, überqueren die L267 und gelangen ins Hoffungsthal. Dabei folgen wir dem Talverlauf bis uns der Weg steil in Richtung des Hofs der Familie Augst führt. Danach geht es links in Richtung Helmenzen wieder an den Ausgangspunkt der Wanderung zurück.
Streckenlänge: 15 km
Vorwiegend Wald- und Wiesenwege, festes Schuhwerk erforderlich
Vom Transportweg zum Wanderpfad
Die Route beginnt am „Westerwälder Hof“ in Helmenzen. Ein schmaler asphaltierter Weg führt in Richtung Wölmersen. Schnell erreichen wir den Wald, folgen der Beschilderung bis wir wieder heraustreten, biegen nach rechts ab und gehen am Waldrand entlang bis wir einen herrlichen Blick auf Wölmersen, ja sogar bis zum Siebengebirge haben.Weiter geht es vorbei an Sportplatz, Grillhütte und Kirche - durch das Dorf bis zum „Neuen Leben Zentrum“. Hier stehen wir bald an der Stelle, wo die sogenannte „Alte Kohlstraße“ – von Birnbach kommend – auf unseren bisherigen Weg stößt. Ihrem Verlauf folgen wir ein gutes Stück weit.Wie mündliche und schriftliche Überlieferungen es beschreiben, wurde auf dieser Wegestrecke mittels Pferdefuhrwerke Holzkohle vom vorderen Westerwald zur Heinrichshütte nach Hamm transportiert – eventuell noch weiter nach Wissen und zum Siegerland. Bereits kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg um 1650 soll man damit begonnen haben!
Wir setzen unsere Wanderung fort und begeben uns oberhalb des Ortes Wölmersen erstmals auf die Kohlstraße die uns in die Waldungen des Staatsforstes führt. Die weiterführende Wanderung lässt uns nach einer längeren Geradeausstrecke in einem Rechtsbogen die „Alte Kohlstraße“ in ihrer ursprünglichsten Form betreten. Nach zwei weiteren Rechtsbiegungen führt uns der Weg durch einen gut ausgeschilderten Fichtenbestand, bis wir zu einer Stelle gelangen von wo aus wir in einem Stichweg den Aussichtspunkt auf dem „Böckemech“ erreichen. Die Strecke von ca. 800 m sollten sie unbedingt in ihre Wanderung einbeziehen, denn dort erwartet sie auf einer Anhöhe von 364 m eine herrliche Aussicht ins Irsetal bis hinüber ins Bergische Land.Weiter führt unser Schritt zurück durch den Wald bis zur anschließender Überquerung der Kreisstraße 54 Heupelzen – Friedental. Bald zieht sich links von uns eine bewaldete Mulde hinab, die an ihrem tiefsten Grund von einem aus mehreren Seitenarmen gespeisten Bach durchzogen wird.Wir stehen am sogenannten „Springer Loch“.
Im Anschluss erreichen wir nach kurzer Strecke eine Wegekreuzung; wir wenden uns nach rechts und verlassen damit den Verlauf der Kohlstraße, die geradeaus, gut sichtbar, über heutigen Privatgrund weiterführt, dann oberhalb von Birkenbeul aus unserem Blickfeld verschwindet.
Doch zurück zum Wanderweg, der uns am Birkenbeuler Sportplatz vorbeiführt, im Anschluss linksseitig den Wald verlassend ein herrliches Panorama bietet! Unser Blick geht weit über das Siegtal hinweg bis zu den bewaldeten Höhenrücken des Oberbergischen! Wir biegen rechts wieder in den Wald und gelangen auf einen schmalen Weg zum Beulskopf.Wer noch mehr an Rundumsicht genießen möchte, dem steht es frei, die Plattform des etwa 30 Meter hohen Raiffeisen- Aussichtsturms hier auf dem 388 Meter hohen Beulskopf zu betreten.
Geradeaus, die Hubertus Höhe (L 267) überquerend geht es ab in Richtung des kleinen Friedhofs von Beul, von dort weiter nach rechts am Waldrand entlang in gerader Linie bis zur K53. Vor uns liegt das prächtige Panorama des Südhangs des Beulskopfes.Wir folgen der Ausschilderung bis Busenhausen, vorbei an dem rechts der Straße gelegenen landwirtschaftlichen Betrieb und einer Hufbeschlagschmiede. Vorbei an der Teichanlage und dem ehemaligen Jagdhaus geht es durch die Rembergswiese in Richtung Kettenhausen.Wir lassen Kettenhausen rechts liegen, überqueren die L267 und gelangen ins Hoffungsthal. Dabei folgen wir dem Talverlauf bis uns der Weg steil in Richtung des Hofs der Familie Augst führt. Danach geht es links in Richtung Helmenzen wieder an den Ausgangspunkt der Wanderung zurück.
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