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Rheinsteig (Burgen, Schlösser erleben - wandern am Rhein)

Lahn-Taunus

,

Mittelrhein

,

Rheingau

,

Taunus

,

Westerwald

Übersicht
Rheinsteig (Burgen, Schlösser erleben \ wandern am Rhein)
Bild: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Dominik Ketz Fotografie
Schwierigkeit:
Schwierigkeit leicht leicht
Strecke:
320 km
Dauer:
ca. 23 Tage
Start:
Bonn
Ziel:
Wiesbaden
Art der Route:
Wanderweg
Streckenbeschaffenheit


 
Streckenmarkierungen


 
Rheinsteig (Burgen, Schlösser erleben \ wandern am Rhein)
Bild: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Eike Wilke
Rheinsteig (Burgen, Schlösser erleben \ wandern am Rhein)
Bild: Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH, Karl-Heinz Walter/Rüdesheim Tourist AG
Rheinsteig (Burgen, Schlösser erleben \ wandern am Rhein)
Beschreibung

Stille Wälder, schmale Steige und schroffe Felsen

Der Rheinsteig® offenbart beeindruckende Naturerlebnisse. Schmale Wege führen auf federndem Waldboden durch schattige Bergtäler und stille Wälder des Siebengebirges, vorbei an schroffen Felspartien im Mittelrheintal und durch verwinkelte Weinberge im Rheingau. Immer wieder erlauben die Kuppen spektakuläre Ausblicke auf das lebendige Rheintal und auf die majestätische Ruhe der östlich angrenzenden Berglandschaft von Taunus und Westerwald. Mineralquellen und Heilbäder laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Schlösser, Burgen und Welterbe
Der Rheinsteig® bietet die schönsten Zugänge zum kulturellen Reichtum des Rheintals. Auf engem Raum sind mitteleuropäische Kulturgeschichte, Rheinromantik und geschichtsträchtige Landschaften versammelt. Allein im Oberen Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz finden sich 40 Burgen, Schlösser und Festungen. Diese Dichte ist weltweit einmalig und wird seit 2002 von der UNESCO als Welterbe der Menschheit anerkannt. Auch der Limes bei Bendorf-Sayn und Bad Hönningen ist seit Juli 2005 Weltkulturerbe.

Weinkultur, Geselligkeit und Gaumenfreuden
Bevorzugtes Klima, geeignete Böden und sonnige Hanglagen begründen den Erfolg der Rheinweine. Die Ursprünge des Weinanbaus und der mühsam errichteten Terrassen gehen hier auf die Römerzeit zurück. Der Rheinsteig® erschließt zwei traditionsreiche Weinanbaugebiete: Mittelrhein und Rheingau. Hier können die Wanderer gleich mehrfach genießen: Tagsüber in den Gasthöfen und Straußwirtschaften, abends in den Restaurants und den wanderfreundlichen Beherbergungsbetrieben.

Wegweisungen
Wie weit es zum nächsten Ort ist und wo es Fähr- oder Bahnanschluss gibt: Dies verraten die ca. 500 Wegweiserstandorte mit etwa 1000 Wegweisern. Nah- und Fernziele mit Kilometerangaben sowie Pictogramme sind wesentliche Bestandteile. Die Wegweiser wurden nahezu vollständig aus Naturprodukten hergestellt und passen sich angenehm der Kultur- und Naturlandschaft des Mittelrheintals an.

Farbgebung der Wegweiser
Die Wegweiser mit blauem Dreieck weisen die Entfernung auf dem Rheinsteig. Die Wegweiser in ockergelber Farbe weisen Zugangswege aus, die entweder von den Bahnhöfen und Ortsmitten zum Rheinsteig oder umgekehrt führen.

Wichtig:

Der Rheinsteig stellt oft nicht die kürzeste Verbindung zwischen Orten oder Sehenswürdigkeiten dar, sondern die attraktivste. Wir empfehlen deshalb die Nutzung von Topographischen Wanderkarten, in denen auch die anderen Wanderwege enthalten sind. So lassen sich Rundtouren und Abkürzungen besser planen.

Standortschild
An jedem Wegweiserpfosten befindet sich ein Standortschild. Dieses enthält neben Angaben zur Meereshöhe und Lage auch die UTM Koordinaten. Diese Koordinaten liefern nach der Universal Transversalen Mercatorprojektion die Möglichkeit zur Orientierung mit Hilfe von GPS-Geräten (Global Positioning System). Weiterhin ist auf dem Standortschild die touristische Telefonnummer für Rheinsteig-Wanderer enthalten (01805-648 328, 12 ct./min.). Derzeit erreicht der Anrufer die Touristzentrale bei der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH. Eine Ausweitung des Service auf die Wochenenden und Feiertage wird gerade umgesetzt. Damit wäre es möglich, auch an Wochenenden und Feiertagen eine kompetente touristische Auskunft zu erhalten.

Die Rufnummer dient auch zur Mitteilung von Mängeln am Weg und an den Wegweisern.

Pictogramme
Die Rheinsteig-Wegweiser enthalten kleine Symbole, die besondere touristische Informationen enthalten. Diese Pictogramme sind nachfolgend aufgelistet. Sie dienen der besseren Orientierung bzgl. der Information über Bahnhöfe, Schiffsanbindungen, Übernachtungsmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten. Dies wird besonders für ausländische Gäste hilfreich sein.

Die folgenden Qualitätskriterien wurden auf der Grundlage der Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbandes durch das Projektbüro entworfen und in einigen Bereichen etwas spezifiziert. Ziel ist es, den Rheinsteig nach den u. g. Qualitätskriterien zu führen und zu gestalten, um die Umsetzung eines reizvollen und hochwertigen Wanderweges zu ermöglichen, der dem Wandergast genau das bietet, was er sucht.

Wünsche der Wanderer
• Naturgenuss in Abwechslung zu kulturellen Highlights
• Entspannung und Erholung durch frische Luft, natürliche Ruhe, weichen Boden, Walderlebnis und Ruhebänke
• reizvolle Spannung durch Steigungen und Steigstrecken, Weit- und Ausblicke, Abwechslungsreichtum, schmale • Wege, urige Naturlandschaften
• Orientierungssicherheit durch ein dichtes Markierungs- und Beschilderungskonzept
• regionale Gerichte und Getränke sowie Übernachtung in Qualitätsbetrieben

Der Wandergast von heute... (Durchschnittswerte)
• ist besonders reiselustig
• entstammt der Altersgruppe 25 bis 75 Jahre
• ist überdurchschnittlich gebildet und natursensibel
• plant seine Reise meistens individuell und bucht die Unterkunft selbst
• läuft ca. 4 Stunden pro Tag und legt ca. 13 km zurück
• ist besonders gerne mit Freunden oder dem Partner unterwegs
• scheut sich nicht vor Regenwetter und der kalten Jahreszeit
• kehrt sehr gerne ein und freut sich am Abend über Wellness-Angebote
• übernachtet überwiegend in Hotels und Gasthöfen, Dauer 1-3 Nächte

1. Wegeformat
• schmale Pfade haben Priorität (Gehspur weniger als 1 m breit)
• naturbelassene Erdwege haben Priorität (erdig, grasig, federnd)
• Asphaltstrecken möglichst vermeiden
• Strecken auf und neben befahrenen Straßen möglichst vermeiden

2. Wegeführung
Abwechslung: Monotonie vermeiden, häufige Landschaftswechsel
Streckenverlauf: kurvig, Zick-Zack, gewunden (Geradeaus-Passagen möglichst gering halten)
nicht der kurze, sondern der attraktive Weg ist das Ziel (ggf. auf Abkürzungen durch Beschilderung hinweisen)

3. Landschaftspotenzial
• näheres, hoch gelegenes Rheinumfeld hat Priorität (möglichst nicht direkt am Rheinufer, möglichst nicht zu weit östlich des Rheins)
• wenn Ortsdurchquerungen nötig sind, dann nur gefällige Passagen einbinden (Altstadt, Villenviertel, Alleen, Promenaden)
• besonders attraktive Naturlandschaften berühren
• natürliche Gewässer tangieren
• punktuelle Naturattraktionen in der Nähe einbinden
• eindrucksvolle Aussichten in der Nähe einbinden
• kulturelle Sehenswürdigkeiten und Baudenkmäler in der Nähe direkt oder durch Zuwege anbinden

4. Infrastruktur
• Gastronomie in näherer Umgebung kann durch Zuwege angebunden werden
• Hotelbetriebe in näherer Umgebung können durch Zuwege angebunden werden
• auf Haltepunkte für Busse, Bahn und Parkplätze hinweisen

5. Wanderleitsystem
Basismarkierung: fehlerfrei, eindeutig, einheitlich
Markierung, Beschilderung: nutzerfreundlich, eindeutig, mit Richtungs- und Entfernungsangaben, in Sichtweite
Vernetzung: mit anderen wichtigen markierten Wanderwegen, Zuwege zu Ortschaften, Einbindung bestehender Lehrpfade etc.
Rastmöglichkeiten: Ruhebänke, Sitzgruppen, Schutzhütten
Infotafeln: zur Orientierung, Information und Werbung

6. Qualitätsgastgeber am Rheinsteig
• erfüllen die Kriterien für wanderfreundliche Betriebe des Deutschen Wanderverbandes
• sind zukünftig über Reservierungssysteme online buchbar
• tragen die Wanderphilosphie mit
• bieten Rheinsteig-Literatur zum Kauf an
• informieren kompetent über die örtlichen Wanderwege
• sind erkennbar am Rheinsteig-Logo
• liegen bis 2 km am Rheinsteig und seiner Zugangswege

Verkehrsanbindungen
 
Weitere Informationen
http://www.rheinsteig.de
Alle Angaben sind ohne Gewähr


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