Rechts und links des Ausoniuswegs
Hunsrück
Strecke:
24 km
Dauer:
ca. 3 Stunden
Start:
Rheiböllen
Ziel:
Rheinböllen
Art der Route:
Radweg,Wanderweg
Orte an der Strecke
Rheiböllen
Mörschbach
Wahlbach
Pleizenhausen
Altweidelbach
Argenthal
Ellern
Rheinböllen
Rheiböllen
Mörschbach
Wahlbach
Pleizenhausen
Altweidelbach
Argenthal
Ellern
Rheinböllen
Beschreibung
Ausonius, römischer Dichter und Prinzenerzieher, hat als erster "Tourist" ausgangs des 4. Jahrhunderts den Hunsrück erwähnt: Er war damals auf der schon Jahrhunderte bestehenden Fernstraße von Bingen nach Trier gereist und er berichtet als wärmegewohnter Römer wenig Erstaunliches über den Hunsrück: Kalt war es hier und einsam und dichtes Gestrüpp verdunkelte den Himmel. Über den Binger Wald kommend und durch das heutige Dichtelbach führend war die be-festigte Straße ziemlich geradewegs nach Westen gestrebt, hügelauf und hügelab. An manchen Abschnitten im Wald ist noch heute der Wegeverlauf auf einem Damm deutlich zu erkennen. Die Ausoniusroute ist seit etlichen Jahren ein beliebtes Ziel für eine mehrtägige Wanderung vom Rhein zur Mosel quer über den Hunsrück geworden. "Fahrradtauglich" ist die historische Wegstrecke bislang nur in Teilstücken, weswegen sich die Tour Nr. 6 als Rundtour überwiegend rechts und links des Ausoniusweges bewegt. Gleich der Anfang allerdings nimmt den historisch belegten Verlauf aus dem Tal des jungen Guldenbaches mit dem heutigen Rheinböllen hinauf auf die Höhe der Römersiedlung nach ca. 2 km. Im Wald wird die Straße nach Mörschbach erreicht, auf der es rechtsum hinab in diesen Ort geht. Auf freier Strecke mit weitem Blick nach Norden rollt es dann auf bequemem Teerweg übers Feld Richtung, bis zur Kuppe an der Gabelung nach links abbiegen und dem Weg auf der Höhe folgen. Nach einer kurzen Waldquerung taucht bald Wahlbach auf, vor dessen Erreichen aber bereits nach rechts auf einem Teerweg dem Wald zugestrebt wird. Rasant geht es talwärts bis zu einer Wegequerung auf gutem Waldweg bereits im Wald. Hier rechts rollen und alsbald in großem Linksbogen in ein enges, idyllisches Tal einbie-gen, das einen selbst für hiesige Verhältnisse abgeschieden-verträumten Eindruck macht, und mit einer Überraschung an seiner tiefsten Stelle aufwartet, wo plötzlich die Kirchturmspitze der Kirche von Rayerschied so nah erscheint, wie man sie in dieser Abgeschiedenheit niemals erwartet hätte. Nach einem knappen Kilometer wird wieder eine Autostraße erreicht, auf der es nach rechts noch etwas talwärts geht, vorbei am Gebäudekomplex der Hoffmannsmühle und kurz danach der stolzen Weißmühle. Linksum wird rasch Pleizenhausen gestreift, wo schon in die erste Straße nach nur zwei Häusern die Route links einbiegt und einem Teerweg ins Feld folgt, vorbei an der Kläran-lage und kurz danach linksum und über eine schmale Brücke des Simmerbaches auf die Hammersmühle zu. Das ist nun die tiefste Stelle dieser Route mit ca. 350 m über Meereshöhe und es sind zur höchsten Stelle im übernächsten Ort Argenthal 120 Höhenmeter zu "erklimmen", wo-für 5 km zur Verfügung stehen mit Ausruhpassagen zwischen den Anstiegen.
Also ans Werk gemacht und das steilste Stück unter die Reifen genommen auf dem ersten Kilometer hinauf nach Altweidelbach! Dieser ruhige Ort wird geradeaus durchradelt, die Kreuzung gequert und danach sofort links Richtung Argenthal im leichten Anstieg weitergefahren. Zur Linken geben 7 Windräder eine unübersehbare Markierung und im Wald wird die Ausonius-Wanderstrecke gequert. Bei Erreichen von Argenthal links halten, den Ort durchradeln (hier gleiche Routenfüh-rung wie Nr. 4 sowie tlw. Nr. 7), bis es kurz nach der Querung der Bahnlinie scharf nach links und unter der B 50 hindurch auf einen weiteren Teerweg nach rechts geht. Der Grund für diesen Zick-Zackkurs offenbart sich kurz darauf: Es ist der herrlich weite Blick in die Talsenke von Rheinböllen mit dem Binger Wald dahinter und rechts davor dem Soonwald. Wie in einem riesigen Theaterrund liegt die Landschaft ausgebreitet da und mittendurch zieht sich die Linie der antiken Römerstraße. Bald biegt die Radroute nach rechts nach Ellern ab, nach dessen Rechts-Links-Durchquerung eine weitere idyllische Talstrecke wartet. Belebter und geschäftiger wird’s schließlich im Industriegebiet Rheinböllen, bevor es zum Schluß auf dem Radweg neben der Autostraße zurück nach Rheinböllen geht.
Streckenlänge: 24,7 km
Ausonius, römischer Dichter und Prinzenerzieher, hat als erster "Tourist" ausgangs des 4. Jahrhunderts den Hunsrück erwähnt: Er war damals auf der schon Jahrhunderte bestehenden Fernstraße von Bingen nach Trier gereist und er berichtet als wärmegewohnter Römer wenig Erstaunliches über den Hunsrück: Kalt war es hier und einsam und dichtes Gestrüpp verdunkelte den Himmel. Über den Binger Wald kommend und durch das heutige Dichtelbach führend war die be-festigte Straße ziemlich geradewegs nach Westen gestrebt, hügelauf und hügelab. An manchen Abschnitten im Wald ist noch heute der Wegeverlauf auf einem Damm deutlich zu erkennen. Die Ausoniusroute ist seit etlichen Jahren ein beliebtes Ziel für eine mehrtägige Wanderung vom Rhein zur Mosel quer über den Hunsrück geworden. "Fahrradtauglich" ist die historische Wegstrecke bislang nur in Teilstücken, weswegen sich die Tour Nr. 6 als Rundtour überwiegend rechts und links des Ausoniusweges bewegt. Gleich der Anfang allerdings nimmt den historisch belegten Verlauf aus dem Tal des jungen Guldenbaches mit dem heutigen Rheinböllen hinauf auf die Höhe der Römersiedlung nach ca. 2 km. Im Wald wird die Straße nach Mörschbach erreicht, auf der es rechtsum hinab in diesen Ort geht. Auf freier Strecke mit weitem Blick nach Norden rollt es dann auf bequemem Teerweg übers Feld Richtung, bis zur Kuppe an der Gabelung nach links abbiegen und dem Weg auf der Höhe folgen. Nach einer kurzen Waldquerung taucht bald Wahlbach auf, vor dessen Erreichen aber bereits nach rechts auf einem Teerweg dem Wald zugestrebt wird. Rasant geht es talwärts bis zu einer Wegequerung auf gutem Waldweg bereits im Wald. Hier rechts rollen und alsbald in großem Linksbogen in ein enges, idyllisches Tal einbie-gen, das einen selbst für hiesige Verhältnisse abgeschieden-verträumten Eindruck macht, und mit einer Überraschung an seiner tiefsten Stelle aufwartet, wo plötzlich die Kirchturmspitze der Kirche von Rayerschied so nah erscheint, wie man sie in dieser Abgeschiedenheit niemals erwartet hätte. Nach einem knappen Kilometer wird wieder eine Autostraße erreicht, auf der es nach rechts noch etwas talwärts geht, vorbei am Gebäudekomplex der Hoffmannsmühle und kurz danach der stolzen Weißmühle. Linksum wird rasch Pleizenhausen gestreift, wo schon in die erste Straße nach nur zwei Häusern die Route links einbiegt und einem Teerweg ins Feld folgt, vorbei an der Kläran-lage und kurz danach linksum und über eine schmale Brücke des Simmerbaches auf die Hammersmühle zu. Das ist nun die tiefste Stelle dieser Route mit ca. 350 m über Meereshöhe und es sind zur höchsten Stelle im übernächsten Ort Argenthal 120 Höhenmeter zu "erklimmen", wo-für 5 km zur Verfügung stehen mit Ausruhpassagen zwischen den Anstiegen.
Also ans Werk gemacht und das steilste Stück unter die Reifen genommen auf dem ersten Kilometer hinauf nach Altweidelbach! Dieser ruhige Ort wird geradeaus durchradelt, die Kreuzung gequert und danach sofort links Richtung Argenthal im leichten Anstieg weitergefahren. Zur Linken geben 7 Windräder eine unübersehbare Markierung und im Wald wird die Ausonius-Wanderstrecke gequert. Bei Erreichen von Argenthal links halten, den Ort durchradeln (hier gleiche Routenfüh-rung wie Nr. 4 sowie tlw. Nr. 7), bis es kurz nach der Querung der Bahnlinie scharf nach links und unter der B 50 hindurch auf einen weiteren Teerweg nach rechts geht. Der Grund für diesen Zick-Zackkurs offenbart sich kurz darauf: Es ist der herrlich weite Blick in die Talsenke von Rheinböllen mit dem Binger Wald dahinter und rechts davor dem Soonwald. Wie in einem riesigen Theaterrund liegt die Landschaft ausgebreitet da und mittendurch zieht sich die Linie der antiken Römerstraße. Bald biegt die Radroute nach rechts nach Ellern ab, nach dessen Rechts-Links-Durchquerung eine weitere idyllische Talstrecke wartet. Belebter und geschäftiger wird’s schließlich im Industriegebiet Rheinböllen, bevor es zum Schluß auf dem Radweg neben der Autostraße zurück nach Rheinböllen geht.
Streckenlänge: 24,7 km
Weitere Informationen
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Anschlusswege
von Rheinböllen
von Rheinböllen
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