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Kirchen und Klöster
Aktualisiert am: 02.04.2012
Beschreibung
Die Simultankirche

Eine Kirche in Dusemond wird erstmals im Jahre 1086 als dem Remigius geweihte Kirche erwähnt.

Brauneberg, das frühere Dusemond gehörte zur ehemaligen Grafschaft Veldenz, in der Pfalzgraf Ludwig II. im Jahre 1523 die Reformation einführte. Während des 30jährigen Krieges trat infolge der Besitzergreifung durch den Kurfürsten von Trier im Jahre 1627 eine Besetzung der Pfarrstelle mit katholischem Geistlichen ein. Der Westfälische Friedensvertrag von 1648 bestimmte in Paragraph 22 mit Bezug auf das Amt Veldenz. Demnach wurde Pfalzgraf Leopold Ludwig in seine Rechte als Landesherr wieder eingesetzt. Die Besetzung der Pfarrstelle mit lutherischen Geistlichen wurde durch den Veldenzer Abschied vom 2. September 1649 bestimmt. Die Katholiken durften auf Grund des Friedensvertrages in der Grafschaft wohnen bleiben, nur waren sie bezüglich der Ausübung ihrer Religion auf katholische Nachbargemeinden angewiesen.

Dieser Zustand dauerte bis zum Jahre 1680, in welchem die Grafschaft Veldenz auf Grund der Beschlüsse der Reunionskammer zu Metz durch Ludwig XIV, von Frankreich besetzt wurde. Die bald darauf einsetzenden Streitigkeiten um Zulassung der Katholiken zum Gottesdienst innerhalb der Grafschaft fanden ihren Abschluss in einem Erlass des französischen Intendanten der gesamten annektierten Länder, de la Goupilliere, gegeben Homburg, 21.Dez. 1684. In diesem Erlass wurde bestimmt, dass in Orten mit zwei Kirchen die kleinere den Katholiken gehören solle, in Orten mit nur einer Kirche sollte diese beiden Konfessionen gehören. In Ausführung des Erlasses wurde in Dusemond ein katholisches Pfarramt errichtet, das für die ganze Grafschaft Veldenz zuständig war. Der Friedhof in Dusemond wurde konfessionell abgeteilt und die katholischen Grafschaftler sind hier beerdigt worden.

Dieser Erlass beendete auch das Bestehen der selbstständigen evangelischen Gemeinde Dusemond. Als im Jahre 1650 mit Konrad Happel ein geborener Hesse in der Pfarrei Dusemond als Pfarrer eintrat, nahm er seinen Wohnsitz in Mülheim. Pfarrer Happel hat 20 Jahre in Dusemond am göttlichen Werk gearbeitet. Nachdem nun Mülheim als Pfarrei betrachtet wurde, muss auch die dortige Kirche als Pfarrkirche angesehen werden, und Dusemond ist von  nun an Filiale von Mülheim Das damalige evangelische Pfarrhaus zu Dusemond, das südwestlich von der Kirche stand, trug in seiner Giebelmauer ein aus Sandstein eingemauertes Kreuz mit schönen Bibelsprüchen, die auch heute noch im Nachfolgebau zu bewundern sind.

Im Jahre 1775 musste die Dusemonder Kirche abgerissen und eine neue gebaut werden, die wieder Simultankirche war. Die Baukosten wurden vom Kurfürsten von der Pfalz zu einem Drittel und den Herren Grafen von Manderscheid-Blankenheim zu zwei Drittel getragen. Letzter, damals österreichischer Minister, besaß in Dusemond ein großes Weingut und war Patron der katholischen Untertanen. Die katholische Gemeinde blieb Pfarrkirche für die Grafschaft bis zum Jahre 1803. Dann wurden ihr infolge der Beschlagnahme der kirchlichen und weltlichen Güter in Dusemond durch Napoleon I, die Einkünfte entzogen. Damit ging die Pfarrstelle in Dusemond ein. Dusemond wurde Filiale von Filzen bis zum Jahre 1807, dann erhielt die katholische Gemeinde ihr Pfarrecht zurück.

Die heutige Kirche in Brauneberg ist in den Jahren 1775/77 nach einem Plan des kurpfälzischen Hofbaumeisters Franz Wilhelm Rabaliatti errichtet worden, der auch den Plan für die katholische Kapelle in Mülheim lieferte. Rabaliatti war süddeutsch-italienischer Abstammung und schuf wahrscheinlich aus diesem Grund die beiden Zwiebeltürme, die einzigen im ganzen Moselraum. Die frühere Kirche war baufällig geworden. Sie war kleiner als die heutige Kirche und stand in Nord-Südrichtung, dicht an dem von der Moselweinstraße zur Mosel abzweigenden Seitenweg.

Die neue Kirche steht in West-Ost-Richtung. Sie wurde im Spätherbst 1777 fertiggestellt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde von katholischer Seite immer wieder die Bitte an die evangelische Kirchengemeinde herangetragen sich zu einer Ablösung des Simultanverhältnisses bereit zu finden. Dazu wurden verschiedene Vorschläge unterbreitet. Die Dringlichkeit ergab sich daraus, dass sich die Kirch innen wie außen in jeder Beziehung in einem schlechten Zustand befand. Der Bau einer zweiten Kirche für die evangelische Seite bei Zahlung einer Abfindung kam finanziell nicht in Frage und wurde auch von evangelischer Seite einhellig abgelehnt. Beide Seiten entschieden sich im Herbst 1954 für die Aufteilung der Kirche im Verhältnis 1/3 evangelisch und 2/3 katholisch entsprechend dem Anteil an den Baukosten beim Bau der Kirche 1777.Im Jahre 1955 wurden die Pläne für eine Aufteilung von dem Trierer Baurat Vogel erstellt und den evangelischen und katholischen Kirchenbehörden zur Genehmigung vorgelegt. Die Arbeiten konnten beginnen. Am 25.Nov.1956 wurde der katholische Teil eingeweiht. Der evangelische Teil am 12. März 1957.

Der schiefe Turm von Brauneberg
Bekanntlich ist die Pfarrkirche mit Turm in Brauneberg 1776/1777 erbaut worden. Im Laufe der Jahre hat sich der Turm mit Westwand, die eine Einheit bilden, von Kirchenschiff gelöst. Es entstand ein Riss im Mauerwerk, der immer größer wurde, und die Neigung des Turmes nach Westen nahm bedenkliche Formen an. Bei einer Messung im Jahre 1956 hängt der spätbarocke Zwiebelturm der Kirche 96 cm nach Westen. Beim Ausschachten des Fundamentes waren die Maurer auf Fels gestoßen – eine sichere Tragfähigkeit. Was die Bauleute nicht wissen konnten: Es war nur eine Felsschicht. vom einem Meter Dicke, darunter lag loser Sand.

Im Jahre 1957 wurde der schiefe Turm mit sechs Meter tiefen Betonpfeilern unterfangen und ruht so auf sicherem Fundament. Seitdem hat sich die Neigung des Turmes nicht mehr verändert. Auch nach der Teilung der Kirche ist im notariellen Vertrag vom 8. Mai 1956 der Kirchturm im gemeinsamen Besitz der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde geblieben, und zwar im Verhältnis 2/3 zu 1/3.

Touristikbüro Brauneberg
Moselweinstraße 101
54472 Brauneberg
Tel.: 06534 933333
Fax: 06534 933334
info@brauneberg.de
www.brauneberg.de
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Petra Clüsserath, Touristikbüro Brauneberg
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