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Stiftskirche

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Kirchen und Klöster
Aktualisiert am: 25.01.2010
Beschreibung
Die gotische Stiftskirche ist das Wahrzeichen der Stadt Kyllburg und bildet zusammen mit dem Kreuzgang und dem Kapitelhaus eine vollständig erhaltene Stiftsanlage aus dem 13. Jahrhundert. Kirche und Kreuzgang sind täglich öffentlich zu besichtigen.

Der nach Ostnordost ausgerichtete Kirchenbau besteht aus einem ungewöhnlich weiträumigen, kreuzrippengewölbten Saal von fünf Jochen Länge und einem stark eingezogenen, hohen Chor aus einem Joch und 5/8-Schluß, der von zwei schmalen, gerade geschlossenen und sehr niedrigen Nebenchören flankiert wird. Die drei westlichen Joche mit dem massigen, nördlich die Fassade begrenzenden Turmunterbau unterscheiden sich von den beiden östlichen und der Choranlage durch die vollständige Quaderung ihrer Wandflächen, die einen starken Kontrast zu den verputzten Ostteilen hervorruft. Da zudem die Fenster der drei Westjoche wesentlich kleiner als die der Ostjoche sind bzw. auf der Südseite ganz fehlen, ist ein Planwechsel, eventuell sogar eine längere Unterbrechung der Bauzeit anzunehmen. Die beiden Glockengeschosse des Turmes stammen aus dem 16. Jahrhundert, der abschließende, vierseitige Steinhelm erst von der Restaurierung 1863-65, die auch sonst stark in die Substanz eingegriffen hat (neues Fenstermaßwerk etc.).

Der nach Osten orientiere Baukörper der einschiffigen Hallenkirche misst ca. 36 m Länge, 13,5 m Breite und 17,5 m Höhe.

Innenraum
Der Innenraum beeindruckt durch seine unerwartete Höhe und Weite; trotz der beträchtlichen Spannweite und der kräftigen Rippenprofile wirken die auf Dienstbündeln ruhenden Gewölbe nicht zu schwer. Auffallend der Gegensatz zwischen dem verhältnismäßig dunklen Westteil und der lichtdurchfluteten Ostpartie. In der Triumphwand treten die kleinen Öffnungen zu den Nebenchören gegenüber dem hohen Hauptchorbogen völlig zurück. Die Detailformen innen wie außen durchweg schlicht; aufwendiger nur die beiden Portale im Westen und Norden sowie ein Dreisitz und eine Doppelpiscina in der Chorsüdwand. Im Westjoch befindet sich ein Emporeneinbau des mittleren 18. Jahrhunderts, darauf eine große, dreiteilige Orgel. Von der Ausstattung sonst nur wenige aus der Kirche stammende Stücke erhalten, das meiste im 19. Jahrhundert aus säkularisierten Klöstern der Umgebung (St. Thomas, Himmerod) angekauft.

Chorfenster
Hervorzuheben sind die drei Fenster im Chorschluss mit originalen, 1533/34 gestifteten Glasmalereien, biblische Szenen und die Stifter mit ihren Patronen darstellend; sie gehören nach Wackenroder (Kunstdenkmälerinventar) "zu den besten Stücken, die die flandrisch-kölnische Frührenaissance hervorgebracht hat" und sind denen in St. Peter in Köln ebenbürtig (das untere Drittel des Südostfensters 1875 erneuert).

Chorgestühl
Das eichene Chorgestühl stammt aus St. Thomas. Im Chor neben dem Sakramentshaus der Grabstein des Johann von Schönenburg († 1540) mit vorzüglicher Bildnisfigur des Verstorbenen in flachem Relief, dem Meister des Metzenhausen-Grabmals im Trierer Dom (Hieronymus Bildhauer) zugeschrieben. Eine Reihe weiterer Grabplatten aus dem 14.-16. Jahrhundert an der Südwand des Langhauses, teilweise überschnitten von der 1807 erworbenen Rokokokanzel.

Kreuzgang
Der exakt quadratische Kreuzgang wurde im 14. Jahrhundert angelegt. Jeweils neun ganz gleichförmig gestaltete Joche bilden die vier Flügel, die sich zum Hof in breiten, dreibahnigen Maßwerkfenstern öffnen. Die Kreuzrippengewölbe nur im Nord- und im Ostflügel noch alt, sonst nach Abbruch 1840 erst anlässlich einer durchgreifenden Restaurierung 1891/92 wieder eingezogen. Von den Bildhauerarbeiten, besonders an den Kapitellen, hat der Nordflügel die meiste originale Substanz bewahrt.

Kapitelhaus
Nur dem Ostflügel ist an der Außenseite ein Gebäude angefügt; möglicherweise diente es noch im späten Mittelalter dem gemeinsamen Leben der Kanoniker. Die nach Süden glatt abschließende Eckquaderung erweist das nördliche Drittel als ältesten Bestandteil, der wohl erst zusammen mit der Anlage des Kreuzgangs auf die heutige Länge vergrößert wurde. Das zweigeschossige, im frühen 20. Jahrhundert stark restaurierte Gebäude nahm im Erdgeschoss mehrere kleine Räume, darunter - anschließend an die Kirche - den vierjochig überwölbten Kapitelsaal, im Obergeschoss einen durchgehenden Schlafsaal auf, der von der Kirche aus über eine Treppe (hinter dem Chorgestühl) direkt zugänglich war. Die Einzelformen, besonders die Fenster und die Schornsteine, entsprechen denen gleichzeitiger Wohnbauten in Trier und Metz.
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Annenberg 2 , 54655 Kyllburg
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