X
Startseite
Unser Reisemagazin für Rheinland-Pfalz
Veranstaltungen
Rad- und Wanderwege
Anmelden & Werben
okay
 Erfolgreich zur Merkliste beigefügt

Sie haben den Anbieter erfolgreich zu Ihrer Merkliste hinzugefügt.

Ihre Merkliste erreichen Sie über das -Symbol im Seitenkopf.

 Erfolgreich von der Merkliste entfernt

Sie haben den Anbieter erfolgreich von Ihrer Merkliste entfernt.

 Erfolgreich von der Merkliste entfernt

Sie haben den Anbieter erfolgreich von Ihrer Merkliste entfernt.

Filter

Mit Hilfe der Filterfunktion können Sie Ihre Suche weiter einschränken - so gelangen Sie punktgenau zu Ihrer Wunsch-Ferienwohnung oder Ihrem Traum-Hotel.

Wählen Sie Ihren Reisezeitraum
Geben Sie Ihren Preisbereich für die gesuchte Personenzahl pro Nacht an
Bevor Sie den Preis einschränken können müssen Sie in der Suche eine Personenzahl angeben
Schränken Sie Ihre Suche anhand weiterer Merkmale ein
Allergikergeeignet
Schöne Aussicht
Sauna
Barrierefrei
Balkon
Terrasse, Innenhof
Kinderbett
Internet, Wlan, Wifi
Pool
Urlaub mit dem Hund
Spülmaschine
Weinproben
Frühstück
Vollpension
  Start
Meisenheim
  Ziel
Meisenheim
  Streckenlänge
16 km
  Dauer
5 Stunden
Beschreibung
Wir starten am Lindenplatz, der sich am Rand der malerischen Altstadt von Meisenheim am Glan befindet. Zunächst folgen wir der Straße nach Becherbach, ehe wir vor dem Krankenhaus den Weg direkt am Bahnkörper entlang benutzen. Diesem folgen wir bis zur alten Glanbrücke. Dort unterqueren wir die Schienen und erreichen noch ganz stadtnah einen Kleingartenbereich, wo schlagartig Vogelgezwitscher und Insektengebrumm den Verkehrslärm übertönen.

Rechts erhebt sich ein sehr steiler, terassierter Weinberg, während links der Unterlauf des Jeckenbachs, in dem sich zahlreiche Fische tummeln, träge dahinfließt. Diese Idylle wird jedoch jäh vom Verlauf der B 420 unterbrochen, die wir überqueren müssen.

Auf der anderen Straßenseite erklimmen wir über einen schmalen Pfad einen Hügel und erreichen dann, straßenparallel einem Feldsaum folgend, den ausgeschilderten Rundwanderweg M 8. An dieser Stelle beginnt der Verlauf der alten Römerstraße, der wir nun folgen. Typischerweise führt sie zunächst steil bergauf, um schnellstmöglich den Höhenrücken zu erreichen. Für diese Wegewahl zeichneten dereinst die Sümpfe in den Talgründen und eine Strategie zur Vermeidung von Hinterhalten verantwortlich.

Der Anstieg verlangt konditionell gleich einiges ab, auch wenn wir nicht 40 kg Gepäck wie ein römischer Legionär schleppen müssen. Auch gutes Schuhwerk ist von Nöten, da der Ausbaustandard an diesem Abschnitt recht rustikal gestaltet ist.

Mit jedem Höhenmeter verbessert sich die Aussicht ins Glantal und auch der Blick zurück nach Meisenheim bietet ständig neue Aspekte.
Nur noch leicht ansteigend tangiert der Weg auf größerer Länge den Waldrand, wo wir mit etwas Glück einen Fuchs auf der Pirsch beobachten können.
"Auf der Hub" entfernt sich der Weg etwas vom Glantal, so dass der Bergkamm sich nun linker Hand befindet und der Blick nach rechts ins Jeckenbachtal frei wird, wo wir das Dorf Breitenheim erkennen.
Nachdem wir einen Bergsattel durchquert haben, erreichen wir ein Plateau mit Getreidefeldern, wo die Ähren von den Winden so hin und her bewegt werden, dass es dem Spiel der Wellen auf einem Meer gleicht. Auf der Schwannerhöhe streifen wir wieder ein Waldstück, an dem wir den Flug wilder Tauben und das Geflatter zahlreicher Schmetterlingsarten beobachten können.
Bei einem kleinen Tannenforst erreichen wir den gut ausgebauten Landwirtschaftsweg, der die Gemeinden Löllbach und Medard verbindet, dem wir nach links nach der M-8-Beschilderung folgen. Bevor wir uns an den Abstieg machen, genießen wir zum letzten Mal die Aussicht, die hier bis ins Lautertal und zum Königsberg bei Wolfstein reicht. Wir folgen weiter dem asphaltierten Weg nach Medard, es sei denn, wir beziehen einen Abstecher zum Modellflugplatz in unsere Tour ein.

Am Ortsrand von Medard können wir die Ausgrabungen eines mittelalterlichen und römischen Siedlungsgebietes besichtigen. Ein Plan bei der ebenfalls sehenswerten Kirche erläutert den Stand des Projekts. Wir gehen weiter in Richtung Ortsmitte, wo es begrenzte Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten gibt, überqueren die Hauptstraße und folgen den Schildern zum Sportplatz. Auch auf die M-8-Beschilderung können wir uns wieder verlassen. Im Talgrund kreuzen wir die stillgelegte Bahnstrecke, auf der wir nunmehr ausschließlich Fahrrad-Draisinenfahrer begrüßen können, ehe wir in Höhe eines Stauwehres den Glan überwinden. Jetzt geht es topfeben und sehr gemütlich auf dem Glan-Blies-Radweg vorbei an Kleingärten durch die Talebene, während der Glan mitunter kleinere Stromschnellen durchfließt und sich leicht mäandrierend etwas tiefer einschneidet, ehe er sich kurz vor Odenbach wieder etwas ruhiger gebärdet. Vorbei an Wiesen und Weiden, "verziert" von den unvermeidlichen Grassilagen, führt der Weg über eine alte Steinbrücke in den etwas größeren Ort Odenbach. Wir finden hier eine Turmruine, diverse Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten sowie einen Kinderspielplatz vor.

Während unsere bisherige Wandertour von Ruhe und Einsamkeit geprägt war, wird es auf dem gut ausgebauten Fuß- und Radweg nach Meisenheim, der sich ausnahmslos im Talgrund bewegt, etwas lebhafter.

So legen wir recht gemütlich die letzte Etappe unserer Wanderung zurück und können mit Genuss den mühevollen Anstieg, den wir morgens bewältigt hatten, betrachten. In Höhe des Friedhofs von Meisenheim erreichen wir wieder die Kreisstraße von Becherbach, in die wir nach links über die alte Glanbrücke einbiegen, um unseren Ausgangspunkt zu erreichen.

Nach den Anstrengungen des Tages bietet uns das mannigfaltige Angebot der Gastronomie Meisenheims Gelegenheit zur wohlverdienten Einkehr.

Streckenlänge: 16km
Lage (Die gestrichelte Linie zeigt nur die ungefähre Wegstrecke)
Gastgeber
Gastronomie
Freizeit und Sehenswürdigkeiten
Freizeitangebote in der Umgebung