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Ganztages-Rundwandertour Nr. 2

  Start
Meisenheim
  Ziel
  Streckenlänge
17 km
  Dauer
5 Stunden
Beschreibung
Ausgangspunkt ist wiederum der Parkplatz auf dem Lindenplatz am Rande der Altstadt von Meisenheim. Wir folgen zunächst der Beschilderung des Rundweges M 2 nach Norden, entlang der Lindenstraße. Immer geradeaus tangieren wir das Schulzentrum, die Kindertagesstätte und hinter einer Unterführung unter der B 420 das Schwimmbad.

Hier biegen wir nach links ins Heimbachtal, wo sich der Kreisjugendzeltplatz befindet und im Sommer die Kirmes stattfindet.

Wochenendhäuser, der Heimbach-Brunnen und mehrere Fischweiher säumen unseren Weg. Der im Siedlungsbereich noch großzügig angelegte Weg steigt langsam an und verjüngt sich zu einem schmalen Pfad. Auf steinernen Furten überqueren wir mehrfach den Bachlauf, in dem mitunter mitten im Wald Stockenten anzutreffen sind.

An einer Wegegabelung verlassen wir den Rundweg M 2, der nach Desloch weiterführt, um nach rechts der Spur des Weinwanderweges nach Raumbach zu folgen. Wir durchqueren nun eine Art Sekundärwald, der in einer Weinbergsbrache entstanden ist und mit seinem ausgedehnten Waldrebenbestand, der lianenhaft den Weg umsäumt, märchen- oder urwaldhafte Züge angenommen hat. Der ehemals gut ausgebaute Weg verwildert zusehends und die alten, verfallenden Trockenmauern stellen ein wertvolles Biotop, in dem sich Eidechsen und Blindschleichen tummeln, dar. Lediglich die zunehmende Verbuschung durch Schwarzdorn bildet in dieser renaturierten Landschaft einen negativen Aspekt.

Nachdem wir den Gipfel des Hengstberges passiert haben, gibt der abnehmende Bewuchs einen sagenhaften Ausblick über Meisenheim und Umgebung bis hin zum Donnersberg, dem höchsten Berg der Pfalz, frei.

Wir erreichen nun eine eingezäunte Kuhweide, die uns scheinbar den Weg versperrt, die wir aber über installierte Holzleiterchen abenteuerlich überwinden können. An einer Kreuzung biegen wir halblinks ab, so dass wir den gut ausgebauten Weg zu Tal nach Oberraumbach nehmen können. Bereits der Einkehr Bedürftige und Freunde des Weines halten sich zunächst weiter rechts, so dass sie im Ort das Gasthaus erreichen, ehe sie, der M-3-Beschilderung nach Westen folgend, beinahe am anderen Ortsende wieder auf unsere Route stoßen.

Wir folgen nun ebenfalls dem Rundweg M 3 und erklimmen in einem großen Serpentinenbogen langsam, aber stetig den Raumberg, auf dem heute noch umfangreich Weinbau betrieben wird und der uns wiederum einen phantastischen Ausblick bietet. Hier begleiten wir auch einen Abschnitt eines Naturlehrpfades, dessen Informationstafeln uns kurz und sachlich die einheimische Flora und Fauna nahe bringen. Weiter nach Norden erklimmen wir fast den Gipfel, ehe wir uns langsam und gemütlich von wogenden Getreidefeldern umgeben dem Dörfchen Abtweiler nähern. Im Ort sei den Freunden sakraler Kleinodien ein kleiner Abstecher empfohlen, denn die Dorfkirche wartet mit einer außergewöhnlichen Innenausstattung auf. In der Ortsmitte besteht eine Versorgungsmöglichkeit in einem Fachgeschäft und am Ortsende hinter dem Neubaugebiet, wiederum auf unserer M-3-Route, wird eine angenehme Rastmöglichkeit bei einer Grillhütte geboten.

Danach geht es weiter durch ein kleines Wäldchen, ehe wir ein Hochplateau erreichen, über das meist ordentlich der Wind weht und das uns einen Ausblick nach Norden zum Nahetal eröffnet. So erreichen wir gemütlich das landwirtschaftlich geprägte Gehöft St. Antoniushof.

Immer noch den Spuren des M 3 folgend, geht es über Wald und Feld hinaus ins Glantal, wo wir auf den Glan-Blies-Radweg stoßen.

Wir überqueren die Bahnstrecke, auf der ausschließlich Fahrrad-Draisinen verkehren, und den Glan über eine Brücke, deren Fundamente, bei Niedrigwasser ersichtlich, hölzern im Wasser ruhen. Wir befinden uns mittlerweile in der Gemeinde Rehborn, wo es eine interessante Wehrkirche zu bewundern gibt und wo mehrere Gaststätten zur Einkehr einladen und u.a. einheimische Weine offerieren. In der Ortsmitte verlassen wir den M 3 zugunsten des Rundwegs Rb 1 in Richtung Süden, der uns hier bergauf in den Bauwald führt. Vorbei am alten Sportplatz durch einen dichten Laubwald erreichen wir eine Anhöhe, wo uns, heute eher wie ein Mahnmal erscheinend, das von einem Brand verzehrte Naturdenkmal "Dicke Eiche" erwartet. Hier können am Rastplatz gemütlich die letzten Proviantreserven konsumiert werden. Nur einige Meter weiter eröffnet uns der Berggipfel einen Rundum-Panorama-Blick. Ein tiefer Einblick in die Folgen unseres Konsumverhaltens wird hier anhand der Kreismülldeponie ebenfalls gewährleistet.

Wir wenden uns wieder gen Westen, wohin wir der Beschilderung des Rundweges M 4 auf einer alten Römerstraße folgen. Nun stets dem Glantal zugewandt, passieren wir den jüdischen Friedhof von Meisenheim - rechter Hand im Wald versteckt - der kulturhistorisch Interessierten Gelegenheit zu stiller Besinnung bietet.

Anschließend stoßen wir auf die Kreisstraße, der wir bergab folgen; wir überqueren die Bundesstraße und gelangen geradeaus zur Glanbrücke, über welche wir das Untertor erreichen, so dass wir uns unversehens mitten in der Altstadt von Meisenheim befinden wo wir uns wohlverdient in einem der zahlreichen Gastronomiebetriebe verwöhnen lassen können. Man kann die Tour auch in Raumbach bzw. Abtweiler beginnen, wo jeweils Ferienwohnungsvermietungsangebote bestehen.

Streckenlänge: 17 km
Lage (Die gestrichelte Linie zeigt nur die ungefähre Wegstrecke)
Gastgeber
Gastronomie
Freizeit und Sehenswürdigkeiten
Freizeitangebote in der Umgebung