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Ganztages-Rundwandertour Nr. 4

  Start
Schmittweiler
  Ziel
Schmittweiler
  Streckenlänge
17 km
  Dauer
5 Stunden
Beschreibung
Abseits vom Verkehrsgeschehen und dem entsprechenden Lärmpegel liegt Schmittweiler. Das kleinste Dorf der Verbandsgemeinde Meisenheim wird lediglich durch eine Stichstraße erschlossen. Noch immer recht landwirtschaftlich geprägt, strahlt das Dorf mit den zwei Kirchen eine anmutige und beschauliche Ruhe aus. Auch der Verlauf unserer Wandertour führt überwiegend auf gut ausgebauten und ausgeschilderten Fern- und Rundwanderwegen durch Naturlandschaften mit ungetrübter Ruhe.

Wir starten unsere Tour auf dem Parkplatz des ehemaligen "Landgasthauses zur Post" am Ortsrand von Schmittweiler in Richtung Callbach. Bereits nach wenigen Metern führt uns die C-2-Wegweisung vom Straßenverlauf weg an den idyllischen Engelwald.

Nach einem Kilometer erreichen wir auf dem gemütlichen Weg entlang des Abhangs zum Eschelbach das Dorf Callbach.

Hier biegen wir vor der Kirche nach rechts in die Hochstraße ab, die uns trotz einiger Engpässe eine verkehrsfreie Passage zur Bundesstraße freigibt. Diese überqueren wir vor dem Pendlerparkplatz, um auf die alte Unkenbacher Chaussee zu stoßen, wo wir uns wieder der Beschilderung des Rundweges C 2 anvertrauen. Es folgt nun ein lang anhaltender Anstieg, der jedoch lediglich die seltenen Radler, die ebenfalls unsere Trasse benutzen, auf ihrer Fahrt nach Bad Münster ins Schwitzen bringt. Am Salomonrech erreichen wir ein kleines Feuchtbiotop, das in dieser recht trockenen Gegend einigen Wasserbewohnern als Refugium dient. Weiter bergauf liegt rechter Hand das Gewann "Rotes Meer", in dem Gerüchten zufolge die Grabstätte des Hunnenkönigs Attila liegen soll.

Beim Wegkreuz auf dem Arzenberg angekommen, folgen wir jetzt der C-1-Ausschilderung nach links. Nun müssen wir vorläufig letztmals noch einige Höhenmeter überwinden, um senkrecht auf die alte Römerstraße zu stoßen, die, strategisch günstig und um den ehemals versumpften Talgründen auszuweichen, fast immer entlang der Bergrücken verläuft.

Es geht nun weiter nach Osten über die Lettweiler Höhe, wo gewöhnlich ein ordentlicher Westwind die Wolken vor sich hertreibt. Um diese regenerative Energieressource zu nutzen wurde hier ein Windpark angelegt. Ein künftig hier verlaufender Lehrpfad erläutert die technischen und wirtschaftlichen Hintergründe. Wir überqueren die Straßenverbindung Lettweiler - Obermoschel und folgen der Zufahrt zum Neudorferhof, wo sich uns in Richtung Südosten ein Weitblick bis weit in die Pfalz hinein offenbart. Fixpunkt am Horizont ist der Donnersberg, die höchste Erhebung der Pfalz. Selbstversorger rasten auf einer Ruhebank und genießen das Panorama.
Zu unseren Füßen liegt hinter sonnenbeschienenen Rebzeilen und hangigen Streuobstwiesen versteckt das Dörfchen Unkenbach.

Am nächsten Weg verlassen wir die Römerstraße und folgen dem Westpfalzfernwanderweg nach rechts, um auf geschwungenen Pfaden, umsäumt von kleinräumigen Waldstücken, Streuobst- und Gartenanlagen, den Abstieg zu bewältigen. Holzschilder mit dem Kürzel R 5 führen uns ins Neubaugebiet von Obermoschel, der kleinsten Stadt der Pfalz. Dieses Städtchen weist einen pittoresken Stadtkern mit altehrwürdigen historischen Gebäuden auf und bietet heute vorerst letztmals Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten vielfältiger Art.

Zur Fortsetzung unserer Wandertour orientieren wir uns zunächst in Richtung Süden, wo wir am Stadtrand den Weg zum Friedhof links liegen lassen, um den steilen, nicht ausgeschilderten Hohlweg zur Kahlforst-Höhe in Angriff nehmen. An Hagebuttenbüschen vorbei windet sich der mitunter etwas zugewachsene Weg den Hang hinauf. Der schlechte Ausbauzustand wird jedoch von der reizvollen landschaftlichen Lage, die immer wieder interessante Ausblicke zurück ins Tal freigibt, entschuldigt.

Wir durchziehen ausgedehnte landwirtschaftliche Fluren und biegen hundert Meter vor dem Kahlforster Hof nach rechts auf die Schiersfelder Höhe ab.

Wir tangieren den kleinen Kilsen-Wald und genießen noch einmal den imposanten Weitblick zum Donnersberg.

Nun tauchen wir in ein größeres zusammenhängendes Waldgebiet ein. Feucht-frische Luft streicht uns übers Gesicht. Sonnenstrahlen brechen durch gold-grüne Landdächer und werfen helle Inseln auf den schattigen Waldboden.

Das beruhigende Grün des vor allem aus Buchen, Eichen, Birken und Douglasien bestehenden Forstes, die gemütliche Wegstrecke und die Ruhe und Einsamkeit gewährleisten ein besinnliches und entspannendes Wandern. Lediglich einige Waldbewohner wie Wildtauben, Fuchs oder Rehwild schrecken verstört aus dem Unterholz auf.

An der zweiten Kreuzung innerhalb des Waldgebietes halten wir uns links, um nicht in die Nähe der B 420 zu gelangen, die an dieser Stelle bereits akustisch wahrnehmbar wird.

Nächster Orientierungspunkt ist die Bremmen-Hütte im Hollerwald, an der wir wieder auf die Beschilderung der VG Meisenheim stoßen. Wir folgen geradeaus dem Rundweg C 2, auf dem wir einen Waldsaum erreichen, von wo aus wir einen kurzen Blick ins Moscheltal und auf das Dorf Finkenbach-Gersweiler erhaschen können. Leicht bergab durchstreifen wir nun mehrere Waldlichtungen und streben, dem Tälchen folgend, der numehr tieferstehenden Sonne entgegen. Vorbei an einer Pferdekoppel erreichen wir wieder Schmittweiler, unseren Ausgangspunkt, wo wir das Dorf der Länge nach durchmessen.

Streckenlänge: 17km
Lage (Die gestrichelte Linie zeigt nur die ungefähre Wegstrecke)
Gastgeber
Gastronomie
Freizeit und Sehenswürdigkeiten
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