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Rad-Rundwandertour 3 Meisenheim

  Start
Meisenheim
  Ziel
Meisenheim
  Streckenlänge
36 km
  Dauer
4 Stunden
Beschreibung
Diese Radtour beginnt in Meisenheim am Glan. Hier finden wir in der weitgehend erhaltenen Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, den Adelshöfen, der Stadtmauer und den romantischen Gässchen und Plätzen ein architektonisch mittelalterlich anmutendes Ambiente vor. Als Wahrzeichen der Stadt ragt das sakrale Kleinod, die überregional bekannte spätgotische Schlosskirche, hervor.
Wie bei der Rad-Rundwandertour Nr. 2 verlassen wir die Altstadt über die Radwegestrecke ab ehemaligem Bahnhof und folgen anschließend dem Glan auf einem unabhängig geführten Radweg nach Odenbach. Wir durchqueren den Ort Richtung Süden, wobei wir das Glantal verlassen, um uns dem Verlauf des Odenbachtals zuzuwenden. Auf einem straßenbegleitenden Radweg erreichen wir sehr gemütlich die kleine Gemeinde Adenbach, deren Ortskern wir links liegen lassen. Wir setzen die Fahrt auf der Landstraße nach Ginsweiler fort und passieren oberhalb der Untermühle eine schöne alte Bogenbrücke, die den Odenbach überspannt. Direkt dahinter gestalten zwei markante Roßkastanien prägnant den Ortseingang. Im Ort lädt der Rastplatz Klotzhof zum Pausieren und etwas außerhalb das "Rährbrinnche" zur Erfrischung ein. Die Tour verläuft weiter durchs Odenbachtal, das sich hier tief einschneidet und von bewaldeten Höhen umsäumt wird.

Wer den höchsten Baum des Kreises Kusel betrachten möchte, macht auf halber Strecke zwischen der Ölmühle und Reipoltskirchen, kurz hinter einem Brückchen einen Abstecher nach rechts, auf einen befestigten Waldweg. Nach ca. 500 m erhebt sich, mitten im Talgrund und fast im Bachlauf stehend, eine mächtige, 40 m hohe Buche.

Als nächste Ortschaft erreichen wir Reipoltskirchen, wo sich die Ruinen der Tiefburg Hohefels befinden. Von dieser alten Wasserburg sind heute noch der Bergfried, ein Kellergeschoss und der restaurierte Wassergraben erhalten.

Nach einer kurzen Rast schwingen wir uns wieder auf den Sattel und biegen 0,5 km hinter dem Friedhof nach links ins Nußbachtal ab. Wir befinden uns nun in der so genannten "Alten Welt" und schon nach kurzer Zeit erreichen wir auf leicht ansteigender Strecke die Gemeinde Nußbach. In dieser relativ großen Ortschaft besteht neben Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten die Gelegenheit, das "Alte-Welt-Museum" zu besuchen.

Hinter Nußbach verengt sich das Tal. Der Talgrund erhebt sich allmählich, so dass die Benutzung der Landstraße in Richtung Rockenhausen weiterhin den Genuss der ansprechenden Landschaft gewährleistet. Wir lassen den Berg Etterstein links und das Dörfchen Rudolphskirchen rechts liegen. In Rathskirchen fahren wir nach rechts auf der Hauptstraße zur Ortsmitte, biegen dort kurz vor Ortsende bergauf nach links ab, so dass wir auf eigener Trassenführung den Höhenzug, der das Odenbachtal vom Moscheltal trennt, in einem gemäßigten Anstieg überwinden können. Hier werden wir mehrfach Zeuge einer bereits vollzogenen Energiewende, welche sich auf mehreren Bergrücken in der Installation zahlreicher Windkraftanlagen niederschlägt. Nach einer kurzen Abfahrt erreichen wir in Dörrmoschel, wo wir nach der Kirche gleich links abbiegen, das Moscheltal. Wir befinden uns noch nahe dem Quellgebiet des gleichnamigen Baches, wo die erodierenden Kräfte des Wassers noch keine tiefen Taleinschnitte zeitigen konnten. Wir folgen jetzt der Beschilderung des Westpfalz-Rundwanderwegs auf der Landstraße nach Obermoschel. Obwohl wir nun eine klassifizierte Straße benutzen, können wir vom Kfz-Verkehr kaum behelligt die Landschaft genießen und der Musik und dem Gesange der Insekten- und Vogelwelt lauschen. So erreichen wir die landwirtschaftlich geprägte Gemeinde Teschenmoschel.

Für Radfahrer, die die Rundfahrt entgegen der Beschreibung im Uhrzeigersinn machen, empfiehlt sich hier eine alternative Streckenführung, um den Anstieg über den Höhenrücken in Ost-West-Richtung besser bewältigen zu können: Wir biegen daher in Teschenmoschel in die erste Straße rechts ein und kürzen die Südschleife über einen fast durchgehend asphaltierten Feldweg ab, kreuzen unterhalb des Wellenberges die Römerstraße und erreichen auf direktem Weg Nußbach.

Das Moscheltal, das nun von Laub- und Mischwäldern gesäumt wird, schneidet sich allmählich tiefer in die Hügel ein und ermöglicht uns ein kilometerlanges sanftes Rollen.

Mit etwas Glück kann man im Hubertswald einen Fuchs beim Wildwechsel erleben. Zwei ehemalige Mühlen verweisen auf den früheren Wirtschaftsfaktor Wasserkraft. Weniger beschaulich, aber ebenso eindrucksvoll liegt der aufgegebene Diabas-Steinbruch bei der Wolfsmühle brach. Pferde- und Schafweiden sowie Ackerland prägen anschließend die Fluren um den landwirtschaftlich strukturierten, ehemaligen Amtsort Waldgrehweiler. Hier biegen wir in der Ortsmitte links ab. Etwas außerhalb des Dorfes passieren wir den Gärtnerei- und Baumschulbetrieb Grashof, dessen Pflanzen mit mannigfaltiger Farbenpracht unsere Sinne erquicken. Anschließend durchqueren wir die Doppelgemeinde Finkenbach-Gersweiler mit ihrem imposanten alten Kirchengebäude. Nachdem wir am Ortsende die dem Verfall preisgegebenen weitläufigen Anlagen des Viktoria-Stiftes hinter uns gelassen haben, verlassen wir das Moscheltal und biegen auf einen befestigten Feldweg am Ortsschild nach links ab. Zunächst durchqueren wir im Zickzackkurs ein Nadelwäldchen und einen Sandsteinbruch, ehe wir den lang anhaltenden Anstieg auf die Kalker Höh, der uns mächtig ins Schwitzen bringt, erreichen. Wer sich Zeit nimmt, kann dabei eine vielfältige Schmetterlingswelt beobachten, und auf dem Gipfel angekommen, entschädigt der rückwärtige Panoramablick bis zum Donnersberg, dem höchsten Berg der Pfalz, für die Anstrengung. Es folgt nun eine Abfahrt über einen geschotterten Weg, auf dem man nicht seine Höchstgeschwindigkeit testen sollte, ins Dörfchen Schmittweiler. Die Fahrt wird auf der schwach frequentierten Landstraße nach Callbach fortgesetzt, ehe wir uns dort in den Kfz-Verkehr auf der B 420 einreihen müssen. Für das Jahr 2003 ist jedoch hier mit dem Bau eines straßenbegleitenden Radwegs zu rechnen.

Wir erreichen nun vom Osten her die Stadt Meisenheim, so dass unsere Rundfahrt abgeschlossen ist.

Gastronomiebetriebe und Einkaufsmöglichkeiten vielfältiger Art sowie ein Fahrrad-Fachbetrieb, der an Werktagen zur Behebung von Defekten bzw. Beschaffung von Ersatzteilen offen steht, warten hier darauf, den Bedürfnissen von Mensch und Material Rechnung tragen zu dürfen.

Streckenlänge: 36km
Lage (Die gestrichelte Linie zeigt nur die ungefähre Wegstrecke)
Gastgeber
Gastronomie
Freizeit und Sehenswürdigkeiten
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