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Rad-Rundwandertour 4 Meisenheim

  Start
Meisenheim
  Ziel
Meisenheim
  Streckenlänge
31 km
  Dauer
4 Stunden
Beschreibung
Der Startschuss fällt in Meisenheim am Glan mit seiner weitgehend erhaltenen Altstadt, die mit ihren Fachwerkhäusern, den Adelshöfen, der Stadtmauer und den romantischen Gässchen und Plätzen ein architektonisch mittelalterlich anmutendes Ambiente vermittelt. Als Wahrzeichen der Stadt ragt das sakrale Kleinod, die überregional bekannte spätgotische Schlosskirche, hervor.
Die Tour ist größtenteils ausgeschildert. Zunächst folgen wir stets den orangefarbenen Metallschildern in Richtung Bad Münster. Leider müssen wir zunächst die B420 bis Callbach befahren. Aber auch für diesen Abschnitt ist ein Radweg kurz vor dem Entstehen. Am Ortsende von Callbach wechseln wir nach links auf die alte Unkenbacher Chaussee, die uns sogleich konditionell einiges abverlangt. Während wir rechter Hand ein Damwildgehege beobachten, passieren wir ein Nadelwäldchen und ein kleines Feuchtbiotop und erklimmen allmählich den Arzenberg. Auf der Anhöhe biegen wir links ab und müssen nochmals einen "giftigen" Anstieg zurücklegen, ehe wir die alte Römerstraße erreichen. Diese verläuft nun parallel zum Kamm der Lettweiler Höhe, durchquert der Länge nach den Windpark und eröffnet uns ringsherum reizvolle Ausblicke. Besonders beeindruckend ist die Aussicht in Richtung Südost zum Donnersberg, dem höchsten Berg der Pfalz. Auf wechselndem Straßenbelag erreichen wir nun die Siedlung Neudorferhof, wo eine kleine Mennoniten-Kapelle auf die Gründung dieses Ortes verweist.
Heute wird dieser idyllische Flecken von der Pferdehaltung charakterisiert. Auch Reitkurse und Reiterferien sind hier im Angebot. Im Bauwald passieren wir das Waldhaus Ludwigstreue, dessen Namens- und Farbgebung daran erinnert, dass wir uns seit geraumer Zeit auf ehemaligem pfälzisch-bayrischen Terrain bewegen.
Kurz nachdem wir den Wald verlassen haben, beginnt eine Gefällstrecke, die uns in den Hallgartener Ortsteil Dreiweiherhof hinunterführt. Dort folgen wir der orangefarbenen Beschilderung des Neben-Nahe-Radweges nach links und erreichen auf einer asphaltierten Anliegerstraße die "Insel der Ruhe und Erholung" Hallgarten. Im Ort stoßen wir auf die Hauptstraße, in die wir nach links einbiegen, und verlassen hingegen unseren vertrauten Radweg, der sich nach rechts wendet. An einigen schmucken Fachwerkhäusern vorbeiradelnd, erreichen wir in der Ortsmitte die schwach frequentierte Landstraße, in die wir nach rechts in Richtung Oberhausen einmünden. In rasanter Fahrt geht es nun talwärts weiter, zunächst den steil aufragenden Lemberg mit seinen Dutzenden Feriendomizilen im Visier, ehe wir den nächsten Abzweig nach links nehmen, der zur Burgruine Montfort weist. Dort parken wir unsere Räder am Fuß des Bergkegels, auf dem, tief im Wald versteckt, ein imposantes Gemäuer thront.
Es handelt sich um die Reste einer typischen Wohn- und Wehrburg (Ganerbenburg), die im 15. Jahrhundert zerstört und seither dem natürlichen Verfall preisgegeben wurde.
Nach der Besichtigung dieses beeindruckenden Baudenkmals steigen wir ab zum Montforterhof.
Auf einem ausgeschilderten Radwanderweg in Richtung Duchroth setzen wir unsere Fahrt fort. Hinter einer Spitzkehre und einem kurzen Anstieg kann bei einem Blick zurück ins Tal noch einmal die eindrucksvolle Burganlage als Ganzes betrachtet werden. Nach einem weiteren leichten Anstieg passieren wir ein Waldstück, in dem sich linker Hand eine römische Ruinenstätte befindet. Gemütlich radelnd lassen wir den Dimrotherhof rechts liegen, ehe wir bei der nächsten Abzweigung nach links abbiegen und den Radweg verlassen. Kurz darauf folgt die nächste Gabelung, wo es wieder nach rechts und danach gleich wieder links zum Heddarterhof geht. Wir benutzen den gut ausgebauten Weg mitten durch die von Viehzucht geprägte Siedlung, die eine angenehme landwirtschaftliche Atmosphäre vermittelt. Nachem wir zu Beginn unserer Tour auf den Gemarkungen Meisenheim und Callbach kilometerlange Weinbergsbrachen passiert haben, erreichen wir nun auf einer rasanten Abfahrt das aktuelle Weinanbaugebiet der Nahe. Unten im Häuser-Bachtal folgen wir dem Wanderweg O 1, der uns an Wingert- und Wochenendhäuschen entlang zur Ortslage von Odernheim führt.
In dieser relativ großen Gemeinde gibt es mehrere Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten. Wir durchfahren den Ort Richtung Norden, überqueren den Glan und biegen dann sofort nach links auf den Glan-Blies-Radweg nach Meisenheim ein.
Nachdem wir die von Fahrrad-Draisenen befahrene Eisenbahnstrecke überquert haben, benutzen wir den unabhängig geführten Radweg, der sich auf ebener Strecke relativ tief zwischen den Bergrücken hindurchwindet. Bis zur Gemeinde Rehborn begleiten wir den Fluss und den Bahnkörper am linken Ufer. Am Ortsrand fahren wir über die Brücke mit Holzfundamenten und durchqueren das Dorf entlang der Mühlstraße, wo auch heute noch eine Mühle betrieben wird.
Für die Freunde sakraler Baukunst lohnt ein Abstecher zur Wehrkirche in der Ortsmitte. Etwas außerhalb des Ortes wechseln wir wiederum ans andere Flussufer über eine dreibogige Steinbrücke aus dem Jahre 1824, die bewusst der römischen Bauweise nachempfunden worden war, und folgen dem Radweg, bis wir den Ortsrand von Raumbach, einer alten Weinbaugemeinde, erreichen. Weiter geht`s auf dem neuen Radweg vorbei am Schwimmbad bis zum ehemaligen Bahnhof in Meisenheim.
Dort erwarten uns Gastronomiebetriebe und Einkaufsmöglichkeiten vielfältiger Art und an Werktagen können in einem Fachbetrieb Defekte behoben bzw. Ersatzteile für Fahrräder beschafft werden.
Streckenlänge: 31km
Lage (Die gestrichelte Linie zeigt nur die ungefähre Wegstrecke)
Gastgeber
Gastronomie
Freizeit und Sehenswürdigkeiten
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