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Der Schiefergruben Wanderweg

  Start
Müllenbach
  Ziel
  Dauer
3 Stunden
Beschreibung
Dauer der Wanderung etwa 3 Stunden. Erforderlich ist festes Schuhwerk. Einkehrmöglichkeiten bestehen in allen drei Orten, Müllenbach, Laubach und Leienkaul. Einzelheiten über den Schieferbergbau erfährt man auf Info-Tafeln und in einer Dokumentation im Bürgerhaus Müllenbach. Geführte Wanderungen bietet der Verein zur Erhaltung der Schieferbergbaugeschichte an. Kontaktadresse am Ende der Wanderbeschreibung.

Die folgende Beschreibung beginnt in Müllenbach, dem Wanderparkplatz "Auf der Nick" (525m ü./NN), unmittelbar an der L-52 und somit wie alle anderen Ausgangspunkte mit dem Fahrzeug zu erreichen.

Von hier aus gehen wir in Richtung Laubach, biegen vor dem Ort rechts ab und nach etwa 20m rechts in einen Feldweg ein. Wir befinden uns nun auf der Trasse der ehemaligen Grubenbahn, dem "Bähnchen", die ehemals die fertigen Schieferplatten von der Produktionsstätte "Grube Colonia" zum Bahnhof Laubach / Müllenbach transportierte. Die Trasse verläuft in einigen Windungen talwärts in Nord - Süd Richtung. Bald mündet der von Laubach kommende Weg auf die Trasse der ehemaligen Grubenbahn ein. Kurz vor einer auf der rechten Seite eingezäunten Weide verlassen wir den Weg nach links und folgen einem schmalen Fußweg ins Tal hinab. Eine hölzerne Brücke führt uns über den Kaulenbach, man erkennt auf der rechten Seite noch die Reste der alten Trockenmauerbrücke, die nach einem starken Hochwasser von den Wassermassen weggerissen wurde. Direkt vor uns befindet sich nun der Stolleneingang des ehemaligen "Luisenstollen", das angebrachte Gitter verhindert das Betreten der Kaul um Unfälle durch herabfallendes Gestein zu vermeiden. Wir gehen weiter über einen Hohlweg, der uns am Rande der riesigen Abraumhalde hinauf führt zur "Grube Mariaschacht". Linker Hand sehen wir eine Trafostation, an der sich auch der Ausgangspunkt Leienkaul befindet.Vor uns liegen nun die alten Schieferschuppen, die neben dem mittlerweile abgerissenen Förderturm das Bild der Grube Mariaschacht bestimmten.Die Schuppen befinden sich heute in Privatbesitz. Wir halten uns rechts und gehen am Rande der Schieferhalden vorbei zu einem Aussichtspunkt, der uns einen umfassenden, fast alpinen Ausblick über das Kaulenbachtal liefert. Direkt vor uns sehen wir auf halber Höhe der gegenüberliegenden Talseite die Halden der Grube Colonia. Links in halber Höhe die Escherkaul, die schroffen Felswände zeugen vom ehemaligen Tagebau, der im 18.Jahrhundert nur an dieser Stelle betrieben wurde. Weiter unten sehen wir im Tal die Reste des "Müllenbacher Dachschieferbergwerkes"auf der "Herrenwiese" mit seiner großen Halde.Wir verlassen nach einer kurzen Pause die Halden und folgen der weiteren Beschilderung des Wanderweges. Der Weg führt uns über die "Klosterheide", von der man nun einen einmaligen Fotoblick über die Schieferhalden auf Müllenbach und seine wunderschöne Pfarrkirche hat. Rechts folgen wir einem alten Fahrweg ins Tal. Auf dem harten Fels kann man noch die eingefahrenen Spuren der der Wagen sehen, mit denen der Schiefer über hundert Jahre abtransportiert wurde. Ein einmaliges Dokument der Schieferbergbaugeschichte. Bald treffen wir rechter Hand auf Gebäudereste der Grube "Höllenpforte". Ein Pfad führt nun weiter ins Tal, schwenkt an alten Gebäuderesten nach links und schlängelt sich zwischen mächtigen Schieferhalden hindurch. Bald tritt der Kaulenbach wieder zu Tage, der bis hierhin über mehr als 200 m in Rohren verläuft. Wir kommen zur Herrenwiese und an das untere Ende des Bremsberges, der hinauf nach Leienkaul führt. Auf ihm wurden mit einer Seilwinde Schiefer auf Loren nach oben gezogen.Wir befinden uns nun auf dem tiefsten Punkt der Wanderung (350m ü./NN) und auf dem Gelände des Müllenbacher Dachschieferwerkes. Der Weg steigt auf der westlichen Talseite zur Grube Colonia auf. Nach Erreichen des Plateaus sehen wir links Reste der Betriebsgebäude. Vom Rande der Schutthalden bieten sich imposante Ausblicke.Hier beginnt auch die Trasse der Grubenbahn, die zuerst im "Heuweg" zu Müllenbach, später auf dem Bahnhof Laubach / Müllenbach endete. Wir folgen dem "Bähnchen" etwa 250m, gehen Richtung Müllenbach und zum Wanderparkplatz "Auf der Nick". Rückblickend bieten sich immer wieder interessante Ausblicke auf die Schieferhalden sowie auf die wunderschöne Landschaft von Eifel und Hunsrück.
Lage (Die gestrichelte Linie zeigt nur die ungefähre Wegstrecke)
Gastgeber
Gastronomie
Freizeit und Sehenswürdigkeiten
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