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Vollpension
  Start
Altenkirchen
  Ziel
Altenkirchen
  Streckenlänge
19 km
  Dauer
2 Stunden
Beschreibung
Von Altenkirchen aus geht es Richtung Almersbach, vorbei am Gelände einer Papierfabrik, wo auch schon vor dem 19. Jahrhundert eine Papiermühle durch die Wasserkraft der Wied angetrieben wurde.
Almersbach besitzt eine sehenswerte Kirche (spätromanische, flachgedeckte Pfeilerbasilika), welche erstmals 1199 urkundlich erwähnt wurde.
Es lohnt sich also noch vor dem Abzweig ins Tal einen kleinen Abstecher zur Kirche zu machen.
Das Wiedtal selbst zeigt sich abwechslungsreich. Während sich rechts die Wied in ihrem teilweise breitem Flussbett schlängelt begleiten uns linker Hand eine Wald- und Wiesenlandschaft, unterbrochen von einer steilen Geröllböschung (schon im 17. Jahrhundert in Karten als „Steinrutsch“ bezeichnet).

In Schöneberg führt der Weg an einer ebenfalls als Naturdenkmal ausgewiesenen Kirche aus dem Mittelalter vorbei.
Ab dem Ortsteil Neiterschen verlassen wir das Wiedtal und fahren rechts an einem kleinen Kino vorbei, welches sich in Gebäuden einer ehemaligen Mühle befindet. Den dazugehörigen Mühlengraben haben wir bereits am Ortsende von Schöneberg überquert. Die ehemalige Mühle war eine der ältesten Mühlenbetriebe in dieser Region und hat bis vor kurzer Zeit den Grabenlauf noch zur Stromerzeugung genutzt.
Nun geht es etwa 70 Höhenmeter hinauf in den Staatsforst Altenkirchen. Die Strecke beginnt mit einem eindrucksvollen Hohlwege, dessen Entstehung auf die Nutzung dieser Verbindung zum Holz- und Steintransport zurückzuführen ist.
Durch die mahlenden Wagenräder der Ochsenkarren und rutschenden Pferdehufen wurde Material der Wegesohle gelockert und beim nächsten Regen hangabwärts gespült. So blieben die Ränder als steile Böschungen erhalten und es entwickelten sich schluchtartige Hohlwege.
In alten Karten wird die Umgebung des Hohlweges als „Lohpricxe“ bezeichnet, was auf intensive Holznutzung hinweist. Die Transporte aus der ehemaligen Erzgrube „Emma“, welche sich in geringer Entfernung links des Hohlweges befand mag ebenfalls mit zur Bildung der Wegevertiefung beigetragen haben.
Nach Verlassen des Waldes gelangen wir durch das Breibachtal hinauf zur L 267, die wegen ihres geraden Verlaufes hier landläufig auch „Langguck“ genannt wird.
Oberhalb des Wambachtals geht es durch Stürzelbach und Mahlert nach Fluterschen.

Nun gelangen wir auf eine alte Höhenstrasse (ca. 300 m üNN) mit einem großartigen Panoramablick über Altenkirchen und bis in das Siegerland.

Entlang dieser Jahrhunderte alten Wegeverbindung fahren wir nun wieder ins Wambachtal bis nach Oberwambach.
Hier ist auch Ausgangspunkt für die Tour 7. Wir biegen jedoch schon kurz darauf nach Amteroth ab um ins Almersbachtal zu gelangen.
Nach Überqueren der Brücke am Ortsende von Amteroth folgen wir nur kurz dem Bachlauf (über diesen Talweg ist es jedoch auch möglich ohne weitere Steigungen zurück bis nach Almersbach zu gelangen.)

Die Tour führt wieder auf den Höhenrücken zum Johannisberg und zum Bismarckturm. Dieser wurde 1914 von hiesigen Verehrern Bismarcks aus heimischem Felsgestein erbaut und später von der Stadt übernommen. Die Nutzung als Aussichtsturm ist heute leider nicht mehr möglich.
Bevor wir zum Ausgangspunkt zurückkommen, fahren wir am Ehrendenkmal vorbei, das 1927 zum Gedenken an die Kriegsopfer auf einem weiträumigen Plateau errichtet wurde. Eine später angebrachte Tafel erinnert an die jüdischen Mitbürger, die Opfer des Nationalsozialismus wurden.

Streckenlänge: 19km
Lage (Die gestrichelte Linie zeigt nur die ungefähre Wegstrecke)
Gastgeber
Gastronomie
Freizeit und Sehenswürdigkeiten
Freizeitangebote in der Umgebung