Geschichtslehrpfad Losheim
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Geschichtslehrpfad Losheim

  Start
Losheim
  Ziel
Losheim
  Dauer
2 Stunden
Beschreibung
Der Geschichtslehrpfad Losheim informiert in mehreren Stationen über historische Stätten in Losheim.

Der Verein für Heimatkunde in der Gemeinde Losheim am See begann im Jahre 1997 in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Losheim am See und dem Arbeitsamt Saarlouis-Wadern mit der Erstellung des Losheimer Geschichtspfades, der im Jahre 2003 fertiggestellt wurde. Mit dem Historischen Lehrpfad sollen Schulen, Feriengäste und Einheimische angesprochen werden, die sich für den Lauf der Geschichte in-teressieren und sich über historische Ereignisse am Ort informieren wollen. Der Weg beginnt bei der „Villa Dewes“ dem heutigen Rathaus.
Die Metallkonstruktionen für die von der Grafikerin Stefanie Schmidt entworfenen Tafeln des Geschichtslehrpfades entstanden in Zusammenarbeit mit der Losheimer Arbeitsmarktinitiative.

Vom Rathaus führt der Weg zum Postamt, einem im Jahr 1906 errichteten Gebäude, das vier Jahre später von der Kaiserlichen Post angemietet wurde und 1925 ins Eigentum der deutschen Reichspost überging. Eine Postexpedition hatte es in Losheim schon Mitte des 19. Jahrhunderts gegeben. Sie war damals für zehn der heutigen zwölf Ortsteile und für das Dorf Oppen zuständig. Nach der Angliederung einer Telegraphenbetriebsstelle um die Jahrhundertwende erhielt die Einrichtung den Status eines Postamtes und die Beförderung von Briefen, Telegrammen und Geldwerten wurde selbstverständlich.

Am 10 Januar 1827 wurde in Losheim der Pädagoge Joseph Nikolaus Voltz geboren. Er besuchte nach der Volksschule das Jesuitengymnasium in Trier und übernahm nach seinem Studium zunächst eine Lehrstelle für Sprachen am Züricher See. 1852 gründete er in Losheim die „Königlich concessionierte Lehr- und Erziehungsanstalt“ die er fast 20 Jahre lang leitete. Es handelte sich dabei um eine Internatsschule, die Knaben im Alter von zehn bis 17 Jahren auf das Abitur vorbereitete. Die “Voltz’sche Schule“ wurde zeitweise von 30 und mehr Schülern besucht. Die meisten kamen aus der preußischen Rheinprovinz, einzelne sogar aus Frankreich, den USA, Brasilien und Russland. Es gab auch ein paar Externe aus Losheim und Umgebung. 1871 wurde die Schule geschlossen und Voltz zog mit seiner Familie nach Metz. In dem Gebäude befindet sich heute ein Schuhgeschäft.

Vierte Station auf dem Lehrpfad ist das “Schlösschen“, das 1893 von Mathias Joseph Schulien erbaut wurde. Im Jahr 1899 verkaufte der Privatmann das Haus und das daneben liegende Gebäude für 48000 Mark an den damaligen Krankenhausverein. Noch im selben Jahr wurde hier das erste Losheimer St. Josefs-Krankenhaus errichtet und den Schwestern vom Orden des Heiligen Franziskus von Waldbreitbach unterstellt. Das Schlösschen diente damals als Dienstwohnung für die dort beschäftigten Ärzte. Als in den 20er Jahren das heutige Krankenhaus entstand, gingen beide Gebäude wieder in Privatbesitz über. 1983 erwarb die Gemeindeverwaltung das mittlerweile stark renovierungsbedürftige Schlösschen erneut und stellte es nach umfangreicher Sanierung für Zwecke des Gemeinschaftslebens zur Verfügung.

Am Schlösschen wurde noch eine zweite Tafel installiert, die über ein Zeugnis aus frühgeschichtlicher Zeit Auskunft gibt. In den Jahren 1946 bis 48 nahm Pfarrer Nikolaus Groß unter Beteiligung des Staatlichen Konservatoramtes auf dem Losheimer Kirchenhügel Ausgrabungen vor und stieß dabei fränkische Steinsärge. Diese Särge waren aus Halbwalzensteinen entstanden , mit denen die Römer ihre Gräber einzufrieden pflegten. In der Zeit der Völkerwanderung verfielen die römischen Anlagen. Die Halbwalzensteine wurden von den Franken ausgehöhlt und als Särge benutzt. Zwei dieser Steine mit ganz oder teilweise erhaltener Weihinschrift wurden am Kirchenhügel gefunden und belegen mit ihrer Existenz die frühe Besiedelung des Hochwaldortes Losheim.

Als weitere Stationen des Geschichtslehrpfades stehen die Dreifaltigkeits-, die Marien- und die Donatuskapelle, der Bierkeller und das ehemalige Reichsarbeitslager im Vierherrenwald auf dem Programm. Der Weg wird im Frühjahr 2003 vollständig fertiggestellt sein.
Lage (Die gestrichelte Linie zeigt nur die ungefähre Wegstrecke)
Gastgeber
Gastronomie
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