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Rundweg am Kartsteinfelsen

  Start
Mechernich
  Ziel
Mechernich
  Streckenlänge
1 km
Beschreibung
1 Kartstein und Kakushöhle
Der Kartsteinfelsen bei Mechernich-Dreimühlenhat eine spannende Geschichte und ist ein einzigartigesNaturschutzgebiet. Der Felsen beherbergtmit der Kakushöhle eine der größten offenbegehbaren Höhlen in der Eifel.In den Höhlen des Kartsteins haben bereits vor80.000 Jahren Menschen Schutz vor Wind undWetter gesucht. Archäologen fanden beiAusgrabungen viele Knochen und Werkzeuge.Der Kartstein ist bereits seit 1932Naturschutzgebiet. Zahlreiche kleine Höhlensind Winterquartier von Fledermäusen wie demGroßen Mausohr und der Teichfledermaus.Hänge und Felsspalten sind schützenswerteLebensräumen für Pflanzen und Tiere. Aus diesemGrund ist der Kartstein Teil desEuropäischen Schutzgebietssystems "Natura2000".

2 Der Felsen und seine Höhlen
Der Kartsteinfelsen entstand vor etwa 300.000Jahren. Das Gestein aus dem der Kartsteinbesteht, heißt Kalktuff oder Travertin. Esentsteht, wenn im Wasser gelöster Kalk durchÄnderung von Druck- oder Temperatur aus demWasser "ausfällt" und abgelagert wird. Diesgeschieht zum Beispiel, wenn Grundwasser aneiner Quelle austritt.Dort wo heute der bis zu 20 Meter mächtigeKartstein steht, trat vor rund 300.000 JahrenGrundwasser an einer Quelle ans Tageslicht.Schicht um Schicht lagerte sich der Kalktuff ab.Schon damals hielten sich Menschen an derKartsteinquelle auf. Dies beweisen im Kalktuffeingeschlossene Steinwerkzeuge.Durch Spannungen im Gestein entstanden imLaufe der Zeit Risse. Grund- und Sickerwasservergrößerten sie zu den heutigen Höhlen.

3 Neandertaler
In der Kakushöhle fanden ArchäologenSteinwerkzeuge mit einem Alter von 80.000 bis40.000 Jahren. Diese Werkzeuge stammen vomNeandertaler, einer vor etwa 30.000 Jahrenausgestorbenen Menschenart.Die Höhlen boten ihm Schutz. Am Feuerverarbeitete er seine Beute und stellteWerkzeuge und Waffen her.Die Neandertaler jagten mit Speeren zumBeispiel Wollnashörner, Wildpferde, Rentiereund Mammuts. Knochen dieser heute in derEifel ausgestorbenen Tiere fand man auch amKartstein.

4 Ahrensburger Rentierjäger
Die Funde von den "AhrensburgerRentierjägern" sind etwa 12.000 Jahre alt. Sielebten als Nomaden am Ende der letzen Eiszeit.Das Klima war bei uns zu dieser Zeit nochdeutlich kälter als heute. Große Rentierherdenzogen durch eine baumlose Landschaft.Mindestens einmal schlug eine Gruppe vonRentierjägern ihr Lager am Kartstein auf. Sieschnitten den Tieren im engen Tal den Weg abund erlegten sie mit Pfeil und Bogen.Als Pfeilspitzen dienten ihnen kleine, feinbearbeitete Steine. Diese so genanntenStielspitzen wurden bei Ausgrabungen amKartstein gefunden.

5 Die ersten Bauern
In der Jungsteinzeit wurden die Menschen inder Eifel zum ersten Mal sesshaft. Die ältestenjungsteinzeitlichen Funde vom Kartstein sindetwa 6.400 Jahre alt.Die Menschen der Jungsteinzeit bauten Häuserund pflanzten Getreide wie Emmer und Einkornan. Sie hielten Rinder, Schweine und Schafe.Getöpferte Tongefäße wurden zum Kochen,zum Transport und für die Vorratshaltungbenutzt.Am Kartstein wurden etwa 6.400 Jahre alteTonscherben gefunden. Wegen dercharakteristischen Verzierungen der Gefäßeheißt diese Zeit auch "Bandkeramik".

6 Kelten, Römer, Mittelalter
Die Kelten lebten am Kartstein vor rund 2.500Jahren. Wegen der Verwendung von Eisen fürArbeitsgeräte, Waffen und Schmuck sprichtman auch von der "Eisenzeit". Sie dauerte hiervon etwa 1.000 vor Christus bis zum Beginn derZeitrechnung.Auf dem Plateau des Felsens wurden Resteeines kleinen Ofens zur Eisenverhüttung ausStein und Lehm gefunden. Der Ofen wurde mitHolzkohle befeuert.Heute noch deutlich sichtbar sind die Überresteeines so genannten Abschnittswalls. Dieserursprünglich etwa 4 Meter hohe Wall riegeltedie zugängliche Seite des Felsplateaus gegenAngreifer ab. Möglicherweise wurde er von denKelten errichtet. Vielleicht stammt er aber auchaus der Römerzeit oder dem Mittelalter. Auchdiesen Zeiten kann man Funde vom Kartsteinzuordnen.


Herausgeber und Redaktion
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