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Vollpension
  Start
Oberwambach
  Ziel
Oberwambach
  Streckenlänge
15 km
  Dauer
2 Stunden
Beschreibung
Wir fahren durch Oberwambach, an einem Wäldchen vorbei bis zu einem schönen Höhenweg, der auf 330 m ü. NN einen schönen Weitblick erlaubt.
Am Ende von Herpteroth fahren wir entlang eines alten Hohlweges, der auf intensive Nutzung in vergangenen Zeiten hinweist.
Eine der intensiven Nutzungen war wohl der Steintransport. Denn wenige Meter weiter können wir auf der rechten Seite eine auffallende Bergkuppe erkennen. Ein Ort, der bereits im 17. Jahrhundert als Steinbruch genutzt wurde.

Die Wegetrasse auf der wir uns befinden wird in alten Karten auch „Zur Harzburg“ genannt. Ob und wo hier jedoch einmal eine Burg gestanden hat ist nicht ganz klar. Im nord-westlich vor uns liegenden Wald gibt es nämlich einen „Herzberg“, ob es sich in den alten Karten lediglich um Schreibfehler (-berg , -burg) gehandelt hat bleibt vorerst offen.
Bevor wir am Ortsausgang von Gieleroth die „Hohe Strasse“ (B 8) überqueren, sollten wir noch einmal kurz auf eines der ältesten Fachwerkgebäude des Ortes zurückblicken. Bei näherem Hinsehen erkennt man die reichlich gebogenen Holzbalken, welche dennoch die Stabilität des großen Gebäudes gewährleisten und dies schon seit sehr vielen Jahrzehnten.
Durch Wald und Feld geht es nun teils überraschend steil hinab ins Wiedtal. Wir überqueren den Fluß in Widderstein, einem ebenfalls sehr altem Dorf, das früher Sitz eines großen Gutes gewesen ist. Man geht davon aus, dass hier in Vorzeiten ebenfalls eine Burg gestanden hat. In der Umgebung von Widderstein wurden vor einigen Jahren auch alte unterirdische Verbindungsgänge gefunden, welche die wichtige Stellung dieses Ortes vermuten lassen.

Wiedtal abwärts kommen wir nach Michelbach, wo uns schon am Ortseingang die alten Fachwerkhäuser in Auge fallen.
Hier steht auch eine der wenigen alten Wassermühlen, welche noch heute (natürlich im modernisierten Zustand) als angesehener Mühlenbetrieb wirtschaftlich betriebsfähig ist.

Als ehemalige Getreide und Knochenmühle 1847 erbaut gelangte sie in den Besitz der Familie Hassel. Durch den Aufbau von Zink- und Bleierzbergwerken um 1900 wurde die Mühle zusätzlich als Holzsägewerk genutzt.
Auch heute wird der Mühlengraben noch genutzt, jedoch zur Erzeugung von Strom (ca. 220.000 kWh Strom pro Jahr), welcher teilweise der Deckung des Energiebedarfes der Mühle dient und teilweise ins öffentliche Netz eingespeist wird.

Wer bereit ist das Rad zwischendurch auch mal zu schieben, kann durch das Mühlengrundstück hindurch und hinter der kleinen Brücke rechts den schmalen Wanderweg nutzen um unmittelbar im Wiedtal weiter bis zur B 8 zu gelangen.
Von hier geht die Tour weiter am Fluss entlang bis zum Anstieg zum Johannisberg.
Vorbei an dem Ehrendenkmal und dem Bismarckturm. Beide wurden erst nach 1900 erbaut. Das Ehrendenkmal wurde 1927 zum Gedenken an die Kriegopfer errichtet.
Der Bismarckturm war das Werk von Verehrern Bismarcks, welche 1914 aus heimischem Felsgestein ein Denkmal und Aussichtpunkt bauen wollten.

Hinab ins Almersbachtal gelangen wir nun nach Amteroth und müssen von dort den letzten Anstieg nach Oberwambach antreten, bevor wir unseren Ausgangspunkt erreichen.
Streckenlänge: 15km
Lage (Die gestrichelte Linie zeigt nur die ungefähre Wegstrecke)
Gastgeber
Gastronomie
Freizeit und Sehenswürdigkeiten
Freizeitangebote in der Umgebung