Kreis: Trier-Saarburg Verbandsgemeinde: Ruwer
Mit der ältesten Beurkundung durch König Arnulf, der der Abtei St. Maximin im Jahre 893 u.a. "Matrihesdorf" schenkt, darf sich der Ort mit Recht als ältester Weinort im Ruwertal bezeichnen. Der Besitz der "Maximiner Herren" in diesem Weinort, der 1135 als "Martinvilla" bezeichnet wird, währte über 800 Jahre. Der Weinort liegt rechts der Ruwer in einem Seitental und erstreckt sich von der Ruwerbrücke (Gut Grünhaus) fast bis zur Höhe des Überganges ins FeIler Tal. Er ist umgeben von Weinlagen und Jenseits des Tales finden wir ein interessantes Mischwaldgebiet. Unterhalb von Mertesdorf, im Tal der Ruwer, lädt das beheizte Freibad Ruwertal von Mai bis Oktober zu Badefreuden ein. Mertesdorf ist anerkannter Erholungsort.
Die Mühlen des Ruwertales haben uralte Tradition. 371 n. Chr. beschreibt Ausonius, der Dichter und Prinzenerzieher am kaiserlichen Hof zu Trier in seinem Preisgedicht "Mosella" die Ruwer und ihre Mühlen.
Die Mühlen des Ruwertales haben uralte Tradition. 371 n. Chr. beschreibt Ausonius, der Dichter und Prinzenerzieher am kaiserlichen Hof zu Trier in seinem Preisgedicht "Mosella" die Ruwer und ihre Mühlen.
Baudenkmäler
Saar-Ruwer
Objekt-Nr.: 12059
Ursprünglich trug es den Namen "ad valles" = zu den Tälern und gehörte der Benediktinerabtei St. Maximin in Trier. Schon 966 bestätigte Kaiser Otto I. der Abtei diesen Besitz. Die Bezeichnung "Grünhaus" taucht erstmalig im Jahre 1334 auf. 1457 verpachtete das Kloster dieses Hofgut an sogenannte Höfer, die laut Gehöfeordnung den vierten Teil der Ernte dem Kloster abliefern mussten. Nach der ersten
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