Kreis: Kusel Verbandsgemeinde: Wolfstein
Erstmals urkundlich im Jahr 1275 erwähnt.
Wolfstein verdankt Namen und Dasein der gleichnamigen Burg, und war der Sitz eines kurpfälzischen Unteramtes, das zum Oberamte Lautern zählte. Kaiser Rudolf von Habsburg befahl am 17.12.1275, zum Frommen des umliegenden Königslandes, bei seiner Burg Wolfstein eine Stadt anzulegen und begnadigte sie mit den sämtlichen Rechten und Freiheiten der Stadt Speyer, die Kaiser Karl V. im Jahr 1546 bestätigte. Bei dieser Veranlassung scheint auch die Burg Neu-Wolfstein oberhalb des Städtchens angelegt und in die Stadtmauern eingeschlossen worden zu sein; denn sie erscheint von dieser Zeit an gewöhnlich mit Alt-Wolfstein, bisweilen auch allein, und hatte ihre eigenen Burgmänner, gleich Alt-Wolfstein, unter anderen die Grafen von Veldenz 1387. Die Gemeinde umschließt auch den Hof Reckweiler. Er scheint ursprünglich ein Reichslehen gewesen zu sein. In Wolfstein befanden sich früher ein Amtsgericht mit Gefängnis (1797-1968) und Gendarmeriestation (bis 30.11.1970), eine Landwirtschaftsschule mit Landwirtschaftsstelle (1897-1972). Im Zuge der Neugliederung von Gemeinden ist die bisherige Gemeinde Roßbach zum 01.06.1969 in die Stadt Wolfstein eingegliedert worden. Roßbach zählte früher zum kurpfälzischen Gerichte Einöllen, Unteramte Wolfstein, zu dem es durch Tausch 1768 vom Hause Zweibrücken gekommen ist.
Wolfstein verdankt Namen und Dasein der gleichnamigen Burg, und war der Sitz eines kurpfälzischen Unteramtes, das zum Oberamte Lautern zählte. Kaiser Rudolf von Habsburg befahl am 17.12.1275, zum Frommen des umliegenden Königslandes, bei seiner Burg Wolfstein eine Stadt anzulegen und begnadigte sie mit den sämtlichen Rechten und Freiheiten der Stadt Speyer, die Kaiser Karl V. im Jahr 1546 bestätigte. Bei dieser Veranlassung scheint auch die Burg Neu-Wolfstein oberhalb des Städtchens angelegt und in die Stadtmauern eingeschlossen worden zu sein; denn sie erscheint von dieser Zeit an gewöhnlich mit Alt-Wolfstein, bisweilen auch allein, und hatte ihre eigenen Burgmänner, gleich Alt-Wolfstein, unter anderen die Grafen von Veldenz 1387. Die Gemeinde umschließt auch den Hof Reckweiler. Er scheint ursprünglich ein Reichslehen gewesen zu sein. In Wolfstein befanden sich früher ein Amtsgericht mit Gefängnis (1797-1968) und Gendarmeriestation (bis 30.11.1970), eine Landwirtschaftsschule mit Landwirtschaftsstelle (1897-1972). Im Zuge der Neugliederung von Gemeinden ist die bisherige Gemeinde Roßbach zum 01.06.1969 in die Stadt Wolfstein eingegliedert worden. Roßbach zählte früher zum kurpfälzischen Gerichte Einöllen, Unteramte Wolfstein, zu dem es durch Tausch 1768 vom Hause Zweibrücken gekommen ist.
Baudenkmäler
Pfalz
Objekt-Nr.: 12610
Kaiser Rotbart gründete um 1170 auf einem Felsgrat am steilen Osthang des Königsberges an der engsten Stelle des Lautertals die Burg Altwolfstein. 1363 war sie im Besitz von Ganerben sponheimischer Vasallen. 1504 wurde die Burg bei einer Fehde zwischen Herzog Alexander von Zweibrücken und dem Kurfürsten Phillipp zerstört. Seit dieser Zeit ist sie eine Ruine. Erhalten sind der 19 m hohe fünfseitige
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