Ursprünglich war das große Haus im Wald ein Kinder-Erholungsheim. Nach dem Krieg arbeitete dort kurz eine Textilfabrik, 1953 kaufte es der Kameliterorden. Weil die Nonnen in Klausur (also abgeschlossen) leben sollten, wurde 1958 mit dem Bau einer Mauer um das Grundstück begonnen. Sie ist mehr als 1000 meter lang. Die Karmelitinnen gehören zu den beschaulichen Orden, d. h.: Sie missionieren nicht, unterhalten keine Kindergärten und Altenheime, arbeiten nicht in der Krankenpflege. Sie verstehen sich rein als geistige Gemeinschaft - und als geistliche. Im Hauptgebäude des Klosters haben die Schwestern eine kleine Kapelle eingerichtet.