Kreis: Daun Verbandsgemeinde: Kelberg
Der ca. 180 Einwohner zählende Ort Katzwinkel liegt am Zusammenfluss der drei Bäche Burbach, Lanzbach und Ringelbach, die in der Ortsmitte den Gäsbach bilden. Die bisher bekannte erste urkundliche Erwähnung: 1143 hatte das Kloster Springiersbach Besitz in Katzwinkel. Der Ort liegt in einer Höhenlage von ca. 460 bis 490 m. ü. NN. Der Hausberg, das Staudchen, nordöstlich des Dorfes gelegen, hat eine Höhe von 524 m. ü. NN, an der höchsten Stelle der Gemarkung, am Afelskreuz wird fast die 600 m ü. NN Marke erreicht. Die Gemarkung umfasst 385 ha, davon mehr als 1/3 Wald. Das Dorf ist landwirtschaftlich geprägt und hat z. Zt. noch vier Vollerwerbsbetriebe, mit überwiegend Grünlandwirtschaft und Rindviehhaltung Katzwinkel ist selbständige Gemeinde und gehört verwaltungsmäßig zu der Verbandsgemeinde Kelberg im Kreis Daun. Die Einwohner sind überwiegend römisch-katholisch und gehören zur Pfarrei Uess im Bistum Trier. An das Eifeler Wanderwegenetz sind wir mit dem Hauptwanderweg Nr. 2 des Eifelvereins, dem Karl – Kaufmannweg, der auf einer Strecke von ca. 1,5 Kilometer durch die Gemarkung führt, angebunden. Dazu kommen noch ca. 7,5 Kilometer Gemeindewanderwege. An das Fahrradwegenetz ist der Ort ebenfalls angebunden, so zum Beispiel an den Ahr-Mosel Radweg und den Radweg Nr. 30. Durch den Straßenausbau im Jahre 2002 wurde der Ort neu gestaltet und der Zusammenfluss der drei Bäche renaturiert und in Naturstein-mauerwerk gefasst. Sehenswürdigkeiten sind das Afelskreuz und Teufelsstein. Einkaufsmöglichkeiten gibt es in Kelberg und Ulmen, die jeweils in 5 Kilometer Entfernung liegen und über die Bundesstraße 257 schnell erreicht werden können. Ärzte und Apotheken gibt es ebenfalls in Kelberg und Ulmen.
Baudenkmäler
Eifel
Objekt-Nr.: 11341
Afelskreuz (=Ablasskreuz) 1231, erneuert 1931 und 1976. Es ist für die heimische Bevölkerung und die Fußpilger eine Stätte der Rast und des Gebetes. Neben den Afelskreuz wurde 1967/77, anstelle des vor 100 Jahren verfallenen, ein neues Heiligenhäuschen gebaut. Ursprünglich war es der Hl. Brigitta, Schutzpatronin des Viehs geweiht.
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