Das Museum in Simmern wurde 1921 gegründet. Bei den Planungen konnte teilweise auf Sammlungen zurückgegriffen werden, die der Hunsrücker Geschichtsverein besaß, auf volkskundliche Gegenstände einer Heimatausstellung in Büchenbeuren und auf die Trachtensammlung von Pfarrer Oertel aus Neuerkirch. Eine erste Heimatstätte fand das Museum im Schinderhannesturm. Anläßlich der 600-Jahr-Feier der Stadt Simmern im Jahre 1930 erfolgte die Umlagerung in die Räume des Schlosses. Als Landesmuseum beschränkt es sich auf das Gebiet des östlichen Hunsrücks, dessen Landschaft, Natur, Geschichte und Kultur es darzustellen versucht. Es ist aufgegliedert in fünf Abteilungen.