Kreis: Ahrweiler Verbandsgemeinde: Adenau
Antweiler war bis 1970 neben Adenau ebenfalls Sitz einer Verbandsgemeinde- bzw. Amtsverwaltung. Das Amt Antweiler bestand aus 20 Gemeinden. Der Ort konnte 1975 seine 1000-Jahr-Feier begehen, wie übrigens mehrere Gemeinden im Bereich der oberen Ahr. Im Jahre 975 erscheint der Name Antweiler als “Ametwilere” erstmals in einer Urkunde der Trierer Abtei St. Maximin, in der eine Grenzbeschreibung der Pfarrei Reifferscheid angegeben wird. Antweiler wird dort schon, wie Müsch auch, als “terminatio”, als Pfarrei bezeichnet.
Die frühere Pfarrkirche stand auf einer Anhöhe, dem heutigen “Kirmesberg”(Kirchmeßberg). Sie war dem hl. Maximinus geweiht, ein Hinweis vielleicht auf die o.a. Trierer Abtei, die im Mittelalter zahlreiche Besitzungen in der Eifel hatte, vor allem in Barweiler und Umgebung.
Der Herzog von Aremberg, zu dessen Herrschaftsbereich Antweiler 600 Jahre lang gehörte, stellte um 1760 den Bauplatz für eine neue Pfarrkirche zur Verfügung, die 1762 im Ort errichtet wurde. Zuletzt wurde sie Anfang der siebziger Jahre unseres Jahrhunderts für die 1000-Jahr-Feier 1975 vollständig renoviert und restauriert.
Die Herzöge von Aremberg förderten auch den Bergbau und die Erzgewinnung in unserem Raum. In der ehemaligen “Grube Wilhelm” in Antweiler wurde bis etwa 1930 noch Kupferkies gefördert.
Der Name Antweiler wird verschieden gedeutet.”Ametwilere” bedeutet das Dorf am Ahrberg, wenn die Herkunft auf die Silben “ara” = Ahr und “met” = Berg zurückgeführt wird. Als Weiler-Ort wäre er in die merowingische Ausbauperiode (600 - 750) einzuordnen. Eine andere Deutung ist die Herleitung von “ad, adde = wogendes Wasser” und “weiler= chwilar= verweilen”, also “ Ort zum Verweilen am wogenden Wasser".
Die “wogenden Wasser” ,sprich Hochwasser, haben Antweiler des öfteren heimgesucht. So ist vermerkt, daß am Feste Christi-Himmelfahrt,am 30.Mai 1601 ein Unwetter die “Hönerbach” derartig anschwellen ließ, daß in Antweiler 9 Personen ertranken und 16 Häuser, Scheunen und Ställe weggeschwemmt wurden. Beim Hochwasser 1804 ging es ohne Menschenverluste ab, doch wurden 6 Wohnhäuser, 8 Scheunen und Ställe und 2 Mühlen vollkommen zerstört, sowie 42 Wohnhäuser beschädigt. 1910 war das Hochwasser noch viel tragischer, die Flut kostete 140 Bahnarbeitern den Tod. Antweiler war zu diesem Zeitpunkt Mittelpunkt und Standort des Baubüros der neuen Bahnstrecke, die von Dümpelfeld nach Jünkerath gebaut wurde.
Die frühere Pfarrkirche stand auf einer Anhöhe, dem heutigen “Kirmesberg”(Kirchmeßberg). Sie war dem hl. Maximinus geweiht, ein Hinweis vielleicht auf die o.a. Trierer Abtei, die im Mittelalter zahlreiche Besitzungen in der Eifel hatte, vor allem in Barweiler und Umgebung.
Der Herzog von Aremberg, zu dessen Herrschaftsbereich Antweiler 600 Jahre lang gehörte, stellte um 1760 den Bauplatz für eine neue Pfarrkirche zur Verfügung, die 1762 im Ort errichtet wurde. Zuletzt wurde sie Anfang der siebziger Jahre unseres Jahrhunderts für die 1000-Jahr-Feier 1975 vollständig renoviert und restauriert.
Die Herzöge von Aremberg förderten auch den Bergbau und die Erzgewinnung in unserem Raum. In der ehemaligen “Grube Wilhelm” in Antweiler wurde bis etwa 1930 noch Kupferkies gefördert.
Der Name Antweiler wird verschieden gedeutet.”Ametwilere” bedeutet das Dorf am Ahrberg, wenn die Herkunft auf die Silben “ara” = Ahr und “met” = Berg zurückgeführt wird. Als Weiler-Ort wäre er in die merowingische Ausbauperiode (600 - 750) einzuordnen. Eine andere Deutung ist die Herleitung von “ad, adde = wogendes Wasser” und “weiler= chwilar= verweilen”, also “ Ort zum Verweilen am wogenden Wasser".
Die “wogenden Wasser” ,sprich Hochwasser, haben Antweiler des öfteren heimgesucht. So ist vermerkt, daß am Feste Christi-Himmelfahrt,am 30.Mai 1601 ein Unwetter die “Hönerbach” derartig anschwellen ließ, daß in Antweiler 9 Personen ertranken und 16 Häuser, Scheunen und Ställe weggeschwemmt wurden. Beim Hochwasser 1804 ging es ohne Menschenverluste ab, doch wurden 6 Wohnhäuser, 8 Scheunen und Ställe und 2 Mühlen vollkommen zerstört, sowie 42 Wohnhäuser beschädigt. 1910 war das Hochwasser noch viel tragischer, die Flut kostete 140 Bahnarbeitern den Tod. Antweiler war zu diesem Zeitpunkt Mittelpunkt und Standort des Baubüros der neuen Bahnstrecke, die von Dümpelfeld nach Jünkerath gebaut wurde.
Ferien von der Vulkaneifel bis zur Mosel
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Die Heimat der Maare, des legendären Nürburgringes oder auch der Getränkeriesen Gerolsteiner und Bitburger, hat sich mit Ihrer einzigartigen Naturlandschaft zu einem für den Besucher ansprechenden touristischen Fleckchen abseits des Großstadtlärms entwickelt. Die durch Vulkanismus entstandenen Maare faszinieren seit jeher. Darum ist es nicht verwunderlich, dass auch heute noch eine Vielzahl der naturliebhabenden und ruhesuchenden Menschen, die meist unter Naturschutz gestellten Maare aufsuchen. Insbesondere die 8 Wasser befüllten Maare, welche alle in der Vulkaneifel liegen, bieten mit einem interessanten Freizeitangebot und Ihrer idyllischen Lage die ideale Anlaufstelle für alle Erholungssuchende. Ein weiterer interessanter Aspekt der Eifel sind die vielen malerischen Dörfchen mit Ihren teils historischen Dorfkernen, welche jede Tour durch die Eifel zu einer lohnenden Entdeckungsreise machen. Sportfreunde kommen nicht nur am jährlich stattfindenden Formel 1-Wochenende auf Ihre Kosten. Das ganze Jahr über finden in verschiedenen Klassen Motorsportrennen statt. Möchten Sie selbst auf der legendären Strecke fahren? Kein Problem: das Befahren mit richtigen Rennautos ist auf der Strecke möglich. |
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Eifel
Urlaub in der Region
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Objekt-Nr.: 18480
Herzlich willkommen in unserem Ferien Refugium!
Unser historisches ehemaliges Bauernhaus von 1720 liegt mitten im Eifeldorf Antweiler.
Seine idyllische Lage verdankt es einem schönen Garten mit alten Obstbaumbestand.
Verweilen Sie einfach eine Weile bei uns...
Ausstattung
In unserem großen Garten stehen ausreichend Gartenmöbel und ein Grill
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Ausstattung
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Objekt-Nr.: 19498
Ferienwohnung Marlene Schülter
Ferienapartment 36 qm, am Waldrand gelegen.
• separater, ebenerdiger Eingang
• eigene, möblierte Terrasse
• eigene Liegewiese
• SAT-TV
Anreise ab 14.00 Uhr
Abreise bis 10.30 Uhr
Bettwäsche, Handtücher ,Nebenkosten und Endreinigung inkl.
Beschreibung des Apartments
Das Ferienapartment befindet sich am Orts
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Objekt-Nr.: 12873
Der Aremberg ist ein wunderbares Wandergebiet. Der Turm auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses Arenberg, das vermutlich Mitte des 12. Jh. errichtet und 1683 durch die Franzosen zerstört wurde, ist z. Zt. leider nicht begehbar. Die Grafen von Arenberg dehnten ihren Besitz nach Holland, Belgien und der Schweiz aus, hielten aber an dem kleinen Arenberger Territorium fest, weil sich ihr Aufstieg in
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Dorsel
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Wirft (Eifel)
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