Die Geschichte des Kastels beginnt, als ein französischer Franziskanerpater im 16. Jahrh. seine Zufluchtsstätte in die Höhlenkammern baute. Darüber errichtete er eine Kreuzkapelle. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV ließ diese später als Grabkapelle für den blinden König Johann von Böhmen erweitern. Da der Bau im Stil der Romantik sich wunderbar dem hoch aufragenden Felsen anpaßte, entstand eine eindrucksvolle Mischung aus Landschaft und Architektur. Der Sarkophag in der Grabkapelle ist heute leer. Johann von Böhmen gehört mit Sicherheit zu den Monarchen, deren Gebeine am häufigsten umgebettet wurden. Heute hat er seine letzte Ruhestätte in der Kathedrale in Luxemburg gefunden.