20 Jahre lang hat die Ortsgruppe Morbach des Hunsrückvereins die Idee verfolgt, ein Museum aufzubauen, dass die regionale Kulturgeschichte des Hunsrücks aufgreift. "Holz – eine Lebensgrundlage des Hunsrücks" war schließlich das Leitthema für ein Museumskonzept, aus dem das heutige Hunsrücker Holzmuseum hervorgegangen ist. Passende Räumlichkeiten standen bereit: Die ehemalige Elementarschule in Weiperath, ein klassizistischer Bau aus der Mitte des 19. Jh., der um die Jahrhundertwende einen Anbau erhielt und das benachbarte Bauernhaus aus dem 17. Jh. wurden nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten mit viel Liebe zum Detail restauriert. Rund 10 Jahre dauerte die Bauphase von der Planung bis zur Fertigstellung. Dann war es endlich soweit. Am 20. Oktober 2000 fand die Einweihung des Hunsrücker Holzmuseums statt. Mit dieser musealen Einrichtung verfügt die Region über eine weitere Attraktion im kulturellen und touristischen Bereich. Betreiber des neuen Museums ist der Hunsrückverein, Ortsgruppe Morbach, nach entsprechender Vereinbarung mit der Gemeinde Morbach.