Im Jahr 961 wurde Niederhosenbach erstmals urkundlich erwähnt. Rund hundert Jahre später soll das Dorf einem gewissen Hildebrecht Hosinbach als Wohnsitz gedient haben. Was nicht weiter erwähnenswert wäre, wenn dieser arme Ritter nicht neben unzähligen Söhnen auch genau eine Tochter gezeugt hätte. So heißt es jedenfalls. Hildebrechts Tochter wurde als Hildegard von Bingen berühmt und dient längst a ...
Im Jahr 961 wurde Niederhosenbach erstmals urkundlich erwähnt. Rund hundert Jahre später soll das Dorf einem gewissen Hildebrecht Hosinbach als Wohnsitz gedient haben. Was nicht weiter erwähnenswert wäre, wenn dieser arme Ritter nicht neben unzähligen Söhnen auch genau eine Tochter gezeugt hätte. So heißt es jedenfalls. Hildebrechts Tochter wurde als Hildegard von Bingen berühmt und dient längst als touristische Gallionsfigur der Rhein-Nahe-Region - ein positiver "Gegenentwurf" zum Räuberhauptmann Schinderhannes. Die Niederhosenbacher sind jedenfalls überzeugt, dass Hildegard 1098 in ihrem Hunsrückdorf geboren wurde - und nicht im rheinhessischen Bermersheim. Die Niederhosenbacher haben dafür auch recht gute Argumente. Und sie lassen die Zeit um 1100 ab und zu wieder lebendig werden: Als Nachtwächter - genauer als dessen unheimlicher Geist verkleidet - erzählt der Pfarrer drastische Geschichten über das wenig anheimelnde Hochmittelalter. Neben der schönen Lage im stillen Hosenbachtal, gutem Honig, römischen Spuren und einer Bierhumpensammlung bietet Niederhosenbach auch ungewöhnliche Einkaufserlebnisse. Da gibt es einen charmanten Tante-Emma-Laden im Stil der sechziger Jahre, den der Altbürgermeister betreibt. Und entlang der Hauptstraße entsteht der Eindruck, das 369-Einwohner-Dorf versorge die gesamte Region mit Gebrauchtwagen.
unweit des Örtchens Herrstein mit seinem historischen Ortskern, im Dorf der Klickerschliffer(Kugelschleifer) und des Kässchmierleckers (Quarklecker)liegt unser Haus mitten im schönen Dorf Niederwörresbach.Sehenswürdigkeiten wie der Sironaweg,die Stad ...