Kreis: Daun Verbandsgemeinde: Daun
Gefell stand in der Feudalzeit seit 1357 weltlich gesehen unter der Herrschaft des Kurfürstentums Trier. Kirchlich aber gehörte der Filialort in der Pfarrei Beinhausen (Hilgerath) zum Erzbistum Köln. Das Dorf hat seinen Namen von dem ehemaligen kurtrierischen Strassenzoll (Gefälle, Gevelle) erhalten.
Im Heimatjahrbuch 2001 des Kreises Daun wird eine Urkunde zur Steuerveranlagung von Gefell im Jahre 1719 erwähnt, welche von Hermann Hens (aus Gefell stammend) und Erich Mertens aus Kolverath recherchiert und wie folgt beschrieben wurde:
Gefell hatte bereits 1683 eine Kapelle, die 1719 reichen Besitz aufwies, nämlich 19 Morgen, 19 Ruten und zwei Schuh Wiesen der besten Klasse Trierer Maß. Das waren umgerechnet fast 7 Hektar. Dazu kam ein Kapital von 439 Gulden und aus dem Zehnten für Kapelle und Pastor je zwei Malter Hafer. 1719 war auch die Gefeller Mühle noch in Betrieb und zahlte jährlich 3 Albus an Pacht. In Gefell wohnten damals 5 steuerpflichtige Familien, die unter anderen Abgaben auch zu der Simpel-Steuer herangezogen wurden. Das Simpel war eine Abgabe auf den veranschlagten Reinertrag aus Ackerland, Rott-, Schiffel- und Wildland, aus Wiesen, der Waldnutzbarkeit, dem Viehertrag und anderem. Ackerland und Wiesen waren dazu jeweils in drei Klassen eingestuft, deren unterschiedliche Erträge auch unterschiedlich bewertet wurden. Es wurden jeweils nach Abzug des Zehnten und einem Viertel des Rohertrages der Reinertrag ermittelt, von dem Die Simpel-Abgabe zu entrichten war. Die 5 steuerpflichtigen Familien waren damals folgende: Johannes Diewald, Heinrich Emmerichs, Peter Haubrichs, Matthias Krein und Matthias Saxler. Der abgabenpflichtige Viehbestand zu dieser Zeit setzte sich laut der Urkunde aus 12 Rindvieh, 50 Schafen und 6 Geißen zusammen.
Im Heimatjahrbuch 2001 des Kreises Daun wird eine Urkunde zur Steuerveranlagung von Gefell im Jahre 1719 erwähnt, welche von Hermann Hens (aus Gefell stammend) und Erich Mertens aus Kolverath recherchiert und wie folgt beschrieben wurde:
Gefell hatte bereits 1683 eine Kapelle, die 1719 reichen Besitz aufwies, nämlich 19 Morgen, 19 Ruten und zwei Schuh Wiesen der besten Klasse Trierer Maß. Das waren umgerechnet fast 7 Hektar. Dazu kam ein Kapital von 439 Gulden und aus dem Zehnten für Kapelle und Pastor je zwei Malter Hafer. 1719 war auch die Gefeller Mühle noch in Betrieb und zahlte jährlich 3 Albus an Pacht. In Gefell wohnten damals 5 steuerpflichtige Familien, die unter anderen Abgaben auch zu der Simpel-Steuer herangezogen wurden. Das Simpel war eine Abgabe auf den veranschlagten Reinertrag aus Ackerland, Rott-, Schiffel- und Wildland, aus Wiesen, der Waldnutzbarkeit, dem Viehertrag und anderem. Ackerland und Wiesen waren dazu jeweils in drei Klassen eingestuft, deren unterschiedliche Erträge auch unterschiedlich bewertet wurden. Es wurden jeweils nach Abzug des Zehnten und einem Viertel des Rohertrages der Reinertrag ermittelt, von dem Die Simpel-Abgabe zu entrichten war. Die 5 steuerpflichtigen Familien waren damals folgende: Johannes Diewald, Heinrich Emmerichs, Peter Haubrichs, Matthias Krein und Matthias Saxler. Der abgabenpflichtige Viehbestand zu dieser Zeit setzte sich laut der Urkunde aus 12 Rindvieh, 50 Schafen und 6 Geißen zusammen.
Ferien von der Vulkaneifel bis zur Mosel
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Die Heimat der Maare, des legendären Nürburgringes oder auch der Getränkeriesen Gerolsteiner und Bitburger, hat sich mit Ihrer einzigartigen Naturlandschaft zu einem für den Besucher ansprechenden touristischen Fleckchen abseits des Großstadtlärms entwickelt. Die durch Vulkanismus entstandenen Maare faszinieren seit jeher. Darum ist es nicht verwunderlich, dass auch heute noch eine Vielzahl der naturliebhabenden und ruhesuchenden Menschen, die meist unter Naturschutz gestellten Maare aufsuchen. Insbesondere die 8 Wasser befüllten Maare, welche alle in der Vulkaneifel liegen, bieten mit einem interessanten Freizeitangebot und Ihrer idyllischen Lage die ideale Anlaufstelle für alle Erholungssuchende. Ein weiterer interessanter Aspekt der Eifel sind die vielen malerischen Dörfchen mit Ihren teils historischen Dorfkernen, welche jede Tour durch die Eifel zu einer lohnenden Entdeckungsreise machen. Sportfreunde kommen nicht nur am jährlich stattfindenden Formel 1-Wochenende auf Ihre Kosten. Das ganze Jahr über finden in verschiedenen Klassen Motorsportrennen statt. Möchten Sie selbst auf der legendären Strecke fahren? Kein Problem: das Befahren mit richtigen Rennautos ist auf der Strecke möglich. |
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